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    Stadt und Kreis sammeln alte Sparleuchten ein

    Koblenz/Region - Wohin mit der Energiesparlampe, wenn sie ausgebrannt ist? Im Gegensatz zur "guten, alten" Glühbirne, die einfach im Hausmüll entsorgt werden kann, enthalten die energiesparenden Alternativen unter anderem giftiges Quecksilber und zählen somit streng genommen zum Sondermüll. In der Stadt Koblenz und im Landkreis Mayen-Koblenz gibt es deshalb spezielle Stellen, bei denen die alten Leuchtmittel abgegeben werden können.

    Bei der Sammelstelle der Firma Veolia in der Koblenzer Daimlerstraße werden schon jetzt jede Menge ausgediente Energiesparlampen abgegeben - diese dürfen nämlich nicht in den Hausmüll. Den Verbrauchern entstehen bei der Abgabe hier oder beim Kreis MYK übrigens keine Kosten.
    Bei der Sammelstelle der Firma Veolia in der Koblenzer Daimlerstraße werden schon jetzt jede Menge ausgediente Energiesparlampen abgegeben - diese dürfen nämlich nicht in den Hausmüll. Den Verbrauchern entstehen bei der Abgabe hier oder beim Kreis MYK übrigens keine Kosten.
    Foto: Annette Hoppen

    Einer EU-Regelung folgend, verschwinden auch die restlichen Glühbirnen alter Bauart nach und nach aus den Supermarktregalen. Nur noch Restbestände dürfen derzeit verkauft werden. Alle Glühbirnen über zehn Watt sind seit dem 1. September verboten. Umso dringender stellt sich die Frage nach der Entsorgung der Energiespar- und Halogenlampen sowie der LED-Leuchten, wenn diese nicht mehr funktionieren.

    Zunächst einmal sind die Kommunen verpflichtet, die Lampen anzunehmen, wenn diese ihre Lebensdauer überschritten haben. Die Stadt Koblenz hat dazu eine Sammelstelle in der Daimlerstraße eingerichtet. Bei der Firma Veolia können Verbraucher defekte Leuchtmittel abgeben. "Weitere Sammelstellen werden dann zur Verkürzung der Wege bald eingerichtet", kündigt Heiko Breitbarth von der Pressestelle des Koblenzer Rathauses an. Vorgesehen ist, dass die kaputten Lampen in Ortsvorsteherbüros, bei der Rathaus-Information, im Verwaltungsgebäude Schängel-Center, im Bauberatungszentrum, in der Schadstoffsammelstelle, beim Kompostplatz Niederberg, im Betriebsgebäude Entsorgungsbetrieb und beim Jugend- und Bürgerzentrum Karthause abgegeben werden können.

    Eine Gebühr müssen die Verbraucher nicht zahlen: "Die Abgabe ist kostenlos", betont Breitbarth. Und was macht die Stadt dann mit den Lampenbergen, die sich irgendwann auftürmen werden? "Der weitere Entsorgungsweg liegt bei der EAR", erklärt Breitbarth. Hinter dem Kürzel verbirgt sich die Stiftung Elektro-Altgeräte Register, "eine gemeinsame Stelle der Hersteller im Sinne des Elektrogesetzes", wie er weiter erläutert. Abgesegnet vom Umweltbundesamt, registriert die Stiftung nicht nur die Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten, sondern koordiniert auch bundesweit das Aufstellen von Sammelbehältern und die Abholung von Altgeräten bei den kommunalen Entsorgungsträgern.

    Deshalb entstehen der Stadt auch keine Kosten durch die Rücknahme der Leuchtmittel. "Der Entsorgungsbetrieb holt lediglich gefüllte Entsorgungskartons an den Sammelstellen ab und bringt diese zur Firma Veolia, was aber im normalen Betrieb miterledigt wird", erläutert Breitbarth weiter. Die eigentlichen Verwertungskosten tragen dagegen die Hersteller.

    Ähnlich verhält es sich im Kreis MYK. Auch schon in der Vergangenheit konnten ausrangierte Energiesparlamen und LEDs hier beim Umweltmobil abgegeben werden, das regelmäßig alle Kommunen im Landkreis anfährt. Seit 2006 besteht zudem die Möglichkeit, die Leuchten bei den Annahmestellen für Elektroaltgeräte zu entsorgen, wie Martin Gasteyer vom Büro des Landrates erklärt. Diese befinden sich in Weißenthurm auf dem Gelände der Rhein-Mosel-Werkstatt, bei der Sita West GmbH in Ochtendung und bei den Caritas-Werkstätten St. Johannes in Mayen. Auch dort ist die Entsorgung für die Bürger komplett kostenlos.

    Von unserer Mitarbeiterin Annette Hoppen

    Koblenz
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