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Koblenz

Stadt: Knöllchenjagd lohnt sich nicht

Die Überwachung des Verkehrs ist für die Stadt Koblenz ein Zuschussgeschäft.

Das betont SPD-Fraktionsvize Gerhard Lehmkühler im Gespräch mit der RZ.
660 000 Euro habe das Minus im Jahr 2009 betragen, für die Überwachung des fließenden und des ruhenden Verkehrs zusammengenommen. Kosten, die bei der Stadt nicht anfallen würden, hätte diese die Aufgabe nicht vor Jahren übertragen bekommen. Zwar kommen durch 110 000 bis 120 000 Knöllchen jährlich etwa 1,3 Millionen Euro zusammen. Aber dagegen stehen erhebliche Kosten für das Ordnungsamt, wie dessen Leiter Reiner Klug auf Nachfrage der RZ berichtet. An vorderster Stelle: die 28 Stellen bei den Überwachungskräften. „Auch die Bußgeldstelle beschäftigt sich überwiegend mit diesen Fällen.“ Und dort sitzen noch einmal elf Mitarbeiter. Hinzukommen anteilige Kosten der Mitarbeiter der Stadtkasse, die ebenfalls im „Knöllchen-Geschäft“ aktiv werden müssen. Vier Fahrzeuge sind im Einsatz, die mobilen Datenerfassungsgeräte sind nicht eben billig. Und: Das Ordnungsamt unterhält drei stationäre und zwei mobile Blitzer-Anlagen.

Mehr zum Thema Knöllchen lesen Sie am Mittwoch in der Koblenzer Ausgabe der Rhein-Zeitung.

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