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    St. Sebastian: Müll versperrt Fußgängern den Weg

    Müll versperrt in St. Sebastian regelmäßig den Bürgersteig der stark befahrenen Hauptstraße. Grund hierfür ist, dass die Bewohner der Kaisergasse und der Rheinstraße, zwei schmale Sträßchen, die von der Hauptstraße zum Rhein hinunterführen, ihre Abfalltonnen seit Anfang des Jahres zwecks Leerung nicht mehr vor die Haustür stellen dürfen.

    Der Abfall von Anwohnern der Rheinstraße und der Kaisergasse muss seit diesem Jahr in der Hauptstraße von St. Sebastian abgestellt werden. Dort versperrt er jedoch den Bürgersteig. Nun sollen testweise kleine Müllfahrzeuge eingesetzt werden.
    Der Abfall von Anwohnern der Rheinstraße und der Kaisergasse muss seit diesem Jahr in der Hauptstraße von St. Sebastian abgestellt werden. Dort versperrt er jedoch den Bürgersteig. Nun sollen testweise kleine Müllfahrzeuge eingesetzt werden.
    Foto: privat

    Ein Anwohner der Rheinstraße erläutert: „Uns wurde in einem Schreiben des Abfallzweckverbands Rhein-Mosel-Eifel mitgeteilt, dass wir die Tonnen zukünftig an der Hauptstraße abstellen müssen.“ Dort ist der Bürgersteig jedoch nicht breit genug, um Mülltonnen, gelben Säcken und Fußgängern genug Platz zu bieten.

    Vor Jahresfrist hatten die Mitarbeiter des Entsorgungsunternehmens, dem die Abfallbeseitigung im Kreis Mayen-Koblenz übertragen ist, die Mülltonnen vor den Hauseingängen abgeholt und für deren Entleerung zu dem in der Hauptstraße wartenden Müllwagen hochgeschoben. Seit diesem Jahr harren die Tonnen schon zumeist am Vorabend der Leerung auf der Hauptstraße und behindern unter anderem in den frühen Morgenstunden die Kinder auf ihrem Schulweg.

    Auf Antrag der CDU-Fraktion beschloss der Gemeinderat nun einstimmig, bei der Kreisverwaltung zu intervenieren, damit die Abfallentsorgung anders geregelt wird. Reinhold Milde betont, dass er wegen dieser Angelegenheit bei der Kreisverwaltung bereits vorstellig geworden sei. Der Ortsbürgermeister fügt an: „Und ich hatte auch den Eindruck, dass man sich dort des Problems bewusst ist. Allerdings ist noch keine Entscheidung gefallen.“ Für herkömmlichen Müllwagen sind die beiden Rheingassen zu eng. Dies hatte ein Ortstermin mit der Kreisverwaltung vor einiger Zeit deutlich gezeigt. Der Ortsbürgermeister wendet jedoch ein: „Ich habe mich danach aber erkundigt, und festgestellt, dass in den Kreisen Cochem-Zell und Mainz-Bingen wegen ähnlicher Probleme kleinere Müllfahrzeuge im Einsatz sind.“

    Abgesehen von der gefährlichen Situation für die Fußgänger auf der viel befahrenen Hauptstraße stellt auch der Transport der Mülltonnen für die Anlieger der beiden Straßen ein Problem dar. „Älteren Anwohnern ist es nicht zuzumuten, eine volle Mülltonne bis zur Hauptstraße hochzuschieben“, sagte CDU-Fraktionsvorsitzender Hajo Reif.

    Von unserem Mitarbeiter Peter Karges

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