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    Spatenstich an der Mosel: Jetzt wächst das neue Fährhaus in die Höhe

    Im April 2018 will Frank Gotthardt das nächste Mal richtig groß feiern am Moselufer. Wo am Mittwoch noch ein einsamer Bagger auf nackter Erde wartete, soll dann – wenn alles gut läuft – das neue Hotel Fährhaus eingeweiht werden.

    Ein erster Spatenstich für ein wichtiges touristisches Projekt: der Neubau des Fährhauses am Stausee. An den Schaufeln (von links): Guido Fries, Inhaber von Fries Architekten, Ilka Schumann, Geschäftsführerin der Hotel am Moselstausee Immobilien GmbH, Bauherr Frank Gotthardt, Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig und Michael Ballier, zuständiger Architekt aus dem Büro Fries. 
    Ein erster Spatenstich für ein wichtiges touristisches Projekt: der Neubau des Fährhauses am Stausee. An den Schaufeln (von links): Guido Fries, Inhaber von Fries Architekten, Ilka Schumann, Geschäftsführerin der Hotel am Moselstausee Immobilien GmbH, Bauherr Frank Gotthardt, Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig und Michael Ballier, zuständiger Architekt aus dem Büro Fries. 
    Foto: Stephanie Mersmann

    Von unserer Redakteurin Stephanie Mersmann

    Optimistisch hat der Bauherr Gäste aus Politik und Verwaltung, Geschäftspartner und Nachbarn zum ersten Spatenstich empfangen. Mit diesem wurde nun endgültig der Startschuss gegeben für den Bau des neuen Hotels an bekannter Stätte.

    Seit dem Beginn der Abrissarbeiten im Juli hat sich hier bereits einiges getan. Das alte Fährhaus am Stausee, in dem viele Koblenzer und Besucher jahrzehntelang gefeiert, gegessen und übernachtet haben, ist schon lange dem Erdboden gleichgemacht. Zahlreiche Pfähle wurden seither bis zu 30 Meter tief in das Erdreich getrieben, bis sie weit unten im Fels verankert werden konnten. Knapp 90 Pfähle werden es Ende dieser Woche insgesamt sein, wenn die Bohrarbeiten abgeschlossen sind, sagte Ilka Schumann, Geschäftsführerin der zuständigen Hotel am Moselstausee Immobilien GmbH – das Fundament des künftigen Vier-Sterne-Superior-Hotels. "Das ist eine stabile Gründung, ein sicherer Stand für das Hotel, damit es auch in die Zukunft ragen kann", formulierte es Frank Gotthardt, Vorstandsvorsitzender der Compugroup Medical AG, der das Hotel im Juni 2013 von den damaligen Besitzern gekauft hatte.

    Grundsätzlich verspricht man sich einiges von dem gehobenen Hotel mit Restaurant, Wellnessbereich und Tagungsräumen – sowohl der Bauherr selbst als auch Stadt und Politik. Das betonte auch Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig in seinem Grußwort: "Seit der Buga hat Koblenz ein neues Image, und das schlägt sich auch in den Einwohner- und Gästezahlen nieder." Diese steigen seit einigen Jahren relativ kontinuierlich, und so nimmt auch der Bedarf an Hotels und Restaurants zu. Vor diesem Hintergrund zeigte sich der OB überzeugt: "Wir werden in den nächsten Jahren noch einiges bauen in der Stadt", wobei er sich gerade auch auf zusätzlichen Wohnraum bezog.

    Auf der Fährhaus-Baustelle am Metternicher Moselufer stehen schon die Arbeiter bereit, die nach Abschluss der Bohrarbeiten den Rohbau des rund 24 Meter hohen Hotels nach und nach hochziehen werden. Zunächst gießen sie die Bodenplatte und verankern diese mit den Pfählen, "dann geht es in die Höhe", so Ilka Schumann. Sie und alle Beteiligten hoffen auf einen milden Winter und wenige Unterbrechungen, damit die Arbeiten rasch vorangehen. Sechs Monate dauert es idealerweise, bis der gesamte Rohbau steht und sich der Ausbau anschließen kann. Ein Gros der Arbeiten soll dann möglichst bis Ende nächsten Jahres abgeschlossen sein.

     

    Im neuen Fährhaus soll es wieder ein Restaurant mit Terrasse zur Mosel hin geben.  Visualisierung: Fries Architekten/Hotel am Moselstausee Immobilien GmbH & Co. KG
    Im neuen Fährhaus soll es wieder ein Restaurant mit Terrasse zur Mosel hin geben. Visualisierung: Fries Architekten/Hotel am Moselstausee Immobilien GmbH & Co. KG

    Das neue Hotel Fährhaus

    Das neue, rund 24 Meter hohe Hotel Fährhaus wird nicht nur moderner, sondern auch deutlich größer als der traditionsreiche Vorgänger an dem Standort am Fluss. 43 Zimmer und 4 Suiten soll es hier laut den Plänen des Architekturbüros Fries aus Vallendar geben, zudem ein Restaurant mit Moselterrasse, diverse Tagungsräume, ein Freibereich mit Whirlpool sowie ein Wellnessbereich auf zwei Etagen. Fünf Vollgeschosse plus ein Staffelgeschoss für die Technik sind geplant. Das Grundstück ist 5997 Quadratmeter groß und beherbergt auch 66 Stellplätze sowie 7 für die Anwohner. 

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