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Koblenz

Schwimmbad-Öffnungszeiten leicht verändert

Ob mit der derzeitigen Lösung in Sachen Schwimmbad alle Beteiligten zufrieden sind, ist fraglich. "Aber es gibt im Moment keine bessere", sagt Sport- und Bäderamtsleiter Rüdiger Sonntag. "Das Stadtbad ist zu, wir können es im Moment nicht ändern."

Eng wird es oft im Beatusbad, wenn sich Vereinssportler, Schulkinder und „Normalschwimmer“ die Bahnen teilen müssen. Doch es gibt derzeit keine Alternative. Bis Februar könnten die ersten Ergebnisse einer Bäderbedarfsanalyse vorliegen. Dann guckt die Stadt, wie es weitergeht.
Eng wird es oft im Beatusbad, wenn sich Vereinssportler, Schulkinder und „Normalschwimmer“ die Bahnen teilen müssen. Doch es gibt derzeit keine Alternative. Bis Februar könnten die ersten Ergebnisse einer Bäderbedarfsanalyse vorliegen. Dann guckt die Stadt, wie es weitergeht.
Foto: Reinhard Kallenb

Seit Anfang September müssen sich bekanntlich die "Normalschwimmer" mit Vereinssportlern und Schulklassen den Platz teilen. "Wir wissen, dass zwei Bahnen für die Öffentlichkeit nicht viel sind", sagt Rüdiger Sonntag. "Wenn da 10 oder 15 Schwimmer im Wasser sind, kommen die sich schnell in die Quere." Die bisherigen Öffnungszeiten sind jetzt überprüft und leicht angepasst worden.

Ergebnis: An zwei Morgen, nämlich mittwochs in der Zeit von 8 bis 9 Uhr und freitags in der Zeit von 10 bis 11 Uhr, werden nach den Weihnachtsferien gar keine Bahnen mehr für die Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. In diesen beiden Stunden sind mehr als 90 Kinder und Jugendliche im Wasser, sodass der ihnen zugeteilte Platz absolut nicht reichte.

"Als teilweiser Ausgleich wird der Öffentlichkeit versuchsweise angeboten, morgens bereits ab 6 Uhr dann sogar das gesamte Beatusbad zu nutzen", so die Stadt in einer Pressemitteilung. Die Sauna wird übrigens sonntags nicht mehr geöffnet. Die Besucherzahlen an diesem Tag sind sehr gering, und durch die Schließung kann das Personal entlastet werden. Denn seitdem das Stadtbad zu ist, müssen drei Kassen besetzt sein: in der Sauna, im Beatusbad und auf der Karthause. Früher war das nur im Stadtbad nötig.

Kapazitäten gibt es tatsächlich am ehesten auf der Karthause, sagt Rüdiger Sonntag. Das liegt sicher an der kurzen Bahn von knapp 17 Metern, die für Schwimmer wenig attraktiv ist. Aber während im November im Beatusbad mehr als 2000 Besucher gezählt wurden, waren es auf der Karthause nur rund 400. Derzeit wird im Übrigen der Bedarf für ein neues Schwimmbad analysiert. Im Februar kann es erste Ergebnisse geben.

Doris Schneider

Koblenz
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