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Koblenz

Rhein-Mosel-Halle: Eröffnung am 26. September

Es ist entschieden: Am 26. September wird die totalsanierte Rhein-Mosel-Halle endlich eröffnet – nach dann 30 Monaten Bauzeit. Das gab Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig am Freitagnachmittag bei einer Begehung der Baustelle bekannt.

Koblenz – Jetzt ist es amtlich: Die Rhein-Mosel-Halle wird am Mittwoch, 26. September, 19.30 Uhr, mit einem Festakt eröffnet – übrigens am gleichen Tag wie das Einkaufszentrum Forum Mittelrhein. Allerdings bleibt ein kleines Restrisiko. „Wir sind bereit, dieses Risiko einzugehen“, machte Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig am Freitag beim Vorabtermin für die Presse deutlich.

Die Bilanz des Rundgangs ist erfreulich: Die Halle ist so gut wie fertig, derzeit laufen die letzten Arbeiten in den Innenräumen und die Nachbesserungen, sodass der zuletzt angepeilte Termin am 1. September unrealistisch ist. Denn bevor die Halle bespielt werden kann, muss zunächst einmal ein Prüfmarathon bestanden werden. Doch der wird bis zur Eröffnungsfeier zu schaffen sein – mit unangenehmen Überraschungen rechnet offenbar niemand mehr. Denn Albert Diehl, Chef des Hochbauamtes, hat bereits eine umfassende Stellungnahme samt „Fahrplan“ vorgelegt. Jetzt hat die Bauaufsicht das Wort.
Auch geht es bei den anstehenden Prüfungen eben nicht nur um bauliche Details. So wird in der Küche überprüft, ob sie die Anforderungen der Hygieneordnung entspricht. Auch Lautsprecher- und Beleuchtungsanlagen müssen eine lange Prüfprozedur überstehen. Entscheidend wird das Gutachten von Thomas Galemann sein, eines Sachverständigen für Brandschutz.
Obwohl noch einiges zu erledigen ist, sind die Verantwortlichen entspannt. Denn die großen Probleme sind gelöst. Das wird zum Beispiel an der Originaldecke im großen Saal deutlich. Diese wurde in Zusammenarbeit mit den Experten so modifiziert, dass sie den aktuellen Brandschutzforderungen entspricht. Ursprünglich gehörte die Decke zu den unangenehmen Überraschungen, die erst im Bauverlauf entdeckt wurden und die Generalsanierung samt Ausbau deutlich teurer machten als ursprünglich berechnet. Waren vor Baubeginn 26 Millionen Euro angesetzt, werden am Ende rund 33 Millionen fällig. Trost für alle Beteiligten ist die Tatsache, dass die „neue“ Rhein-Mosel-Halle einige technische Finessen bietet, die es in anderen Hallen eben nicht gibt.
Ein Beispiel ist die variable Akustik im Großen Saal, der auch sonst positiv überrascht. Trotz der verschärften Brandschutzauflagen sind bis zu 1400 Sitzplätze möglich. Da auch die Stellmöglichkeiten auf der Mittelempore ausgebaut wurden, können trotz „Abkopplung“ des Kleinen Saales weiterhin Bälle und karnevalistische Veranstaltungen gefeiert werden. Die Kapazität mit Tischen: 1000 Plätze.

Von unserem Redakteur Reinhard Kallenbach

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