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    OB-Wahlkampf: David Langner bekommt Rückenwind von seinen Genossen

    Wahlkampfauftakt für David Langner: Der 41-jährige SPD-Staatssekretär will als überparteilicher Kandidat bei den Wahlen zum Koblenzer Oberbürgermeister am 24. September antreten.

    Volles Haus im Café Hahn beim Wahlkampfauftakt von David Langner. Der 41-Jährige will Koblenzer Oberbürgermeister werden – und ist dazu nach Einschätzung der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer bestens geeignet. Foto: Sascha Ditscher
    Volles Haus im Café Hahn beim Wahlkampfauftakt von David Langner. Der 41-Jährige will Koblenzer Oberbürgermeister werden – und ist dazu nach Einschätzung der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer bestens geeignet.
    Foto: Sascha Ditscher

    Am Samstag präsentierte er sich im Café Hahn vor rund 300 interessierten Besuchern. Und dies mit reichlich Rückenwind aus der eigenen Partei. So war neben dem Bundestagsabgeordneten Detlev Pilger, der Landtagsabgeordneten Anna Köbberling und dem amtierenden Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig auch Ministerpräsidentin Malu Dreyer in den Gülser Musentempel gekommen. Malu Dreyer würdigte den studierten Politik- und Literaturwissenschaftler als einen Politiker, dem es unter anderem gelungen sei, die Koblenzer SPD als Parteivorsitzender wieder zu einen. „Und auch das ist eine wichtige Erfahrung, denn auch als OB muss man unterschiedliche Meinungen zusammenführen“, so Malu Dreyer. Die Fähigkeit zum Kompromiss, zur Versöhnung erklärte denn auch Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig als eine der fünf wichtigsten Herausforderungen für einen Stadtchef. Die anderen seien: Arbeitsplatzsicherung, Ausbau der Infrastruktur, ein friedvolles Zusammenleben der verschiedenen Kulturen und eine weitere Haushaltskonsolidierung.

    Vom Sparkurs will auch David Langner nicht abweichen, wenn er denn Stadt-Chef würde: „Alle Versprechungen sind immer unter der Prämisse der Haushaltskonsolidierung zu betrachten“, sagte er. Ziele eines Oberbürgermeisters sind für ihn unter anderem die Sicherung einer hohen medizinischen Versorgung, der in Koblenz bestehenden kulturellen Vielfalt oder der Infrastruktur.

    Gleichwohl betonte er aber auch, dass „eine Stadt, die keine Projekte mehr angeht, sich zurückentwickelt“. Als wichtige Projekte für die Stadt nannte David Langner unter anderem den Ausbau von Kindertagesplätzen sowie die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Mit der Schließung von Baulücken und dem Umwandeln sogenannter Konversionsflächen, ehemalige militärische Liegenschaften wie beispielsweise die Fritsch-Kaserne in Niederberg, ist es seiner Ansicht nach nicht getan. „Wir werden auch über neue Baugebiete reden müssen. Wobei natürlich auch klar sein muss, dass diese ökologisch ausgewogen sind“, so David Langner.

    Weitere Aufgaben sind für den Staatssekretär, der von 2004 bis 2013 dem Koblenzer Stadtrat angehörte, zudem die Verbesserung des Öffentlichen Nahverkehrs, der Ausbau des Radwegenetzes sowie Infrastrukturmaßnahmen zur Sicherung des Industrie- und Gewerbestandortes Koblenz. Darüber hinaus will David Langner das Ehrenamt stärken. „Eine Verwaltung muss Ehrenamtliche auch entsprechend unterstützen“, so der 41-jährige Politiker.

    Dass er nicht als Kandidat der SPD antritt, der er 1994 beitrat, sondern als parteiübergreifender Kandidat, begründet er unter anderem mit der besonderen Aufgabe eines OB. „Ein Oberbürgermeister muss letztendlich für alle Koblenzer da sein.“

    Von unserem Mitarbeiter Peter Karges

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