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Koblenz

Nordtangente soll im Frühsommer 2018 fertig werden

Nachdem die Bauarbeiten am Ikea-Kreisel abgeschlossen wurden, rückt die Nordtangente in den Fokus, die hier ihren Anfang nehmen soll. Im nächsten März sollen hier die Bagger anrollen.

Die Nordtangente soll die B9 bei Bubenheim und Metternich verbinden.
Die Nordtangente soll die B9 bei Bubenheim und Metternich verbinden.
Foto: Damian Morcinek

Von unserer Redakteurin Stephanie Mersmann

Der erste Schritt auf dem Weg zur Nordtangente ist geschafft: Der frühere Ikea-Kreisel ist kein Kreisel mehr, sondern eine Ampelkreuzung, die am Freitag für den Verkehr freigegeben wurde. Doch wie geht es mit der eigentlichen Straße weiter, die – lang ersehnt – ab der neuen Kreuzung die B 9 bei Bubenheim und Metternich verbinden soll?

Tatsächlich wird es noch einige Monate dauern, bis der Bau der Nordtangente beginnen kann. Dafür kann dieser dann voraussichtlich zügig durchgezogen werden, hofft Axel Eriksohn, Leiter Projektmanagement beim Landesbetrieb Mobilität (LBM) Cochem-Koblenz.

"Unser Ziel ist es, dass die Nordumgehung im Frühsommer 2018 fertig wird", sagt Eriksohn – unter der Bedingung, dass der Winter 2017/18 nicht zu streng wird. Bis die Bagger anrollen, muss aber noch einiges erledigt werden – und das auch erst ab diesem Oktober. "Vorher dürfen wir wegen des Bundesnaturschutzgesetzes nicht anfangen, die Strecke zu roden und die Kleingartenanlage Weinacker abzureißen", erklärt Eriksohn.

Diese Arbeiten werden dann ab Oktober im ersten Schritt erledigt, im Anschluss werden die letzten freigelegten Gebiete auf archäologische Besonderheiten und Kampfmittel untersucht – Arbeiten, die an anderen Stellen bereits erledigt wurden. Ohne besondere Funde zutage zu fördern übrigens.

Sobald das Wetter es im nächsten Jahr zulässt, kann dann der eigentliche Bau der Nordtangente beginnen, der LBM rechnet mit einem Start Anfang März. "Wir werden parallel an mehreren Stellen entlang der Strecke beginnen", kündigt Eriksohn an. So gehen die Bauarbeiten am neuen Ikea-Knoten an der B 9 los, außerdem an der künftigen Kreuzung der Nordtangente mit dem Weinackerweg, wo sich bislang die Kleingartenanlage befindet.

Und auch am anderen Ende der kommenden Nordumgehung wird von Anfang an gebaggert: an der B 416 in Metternich, die von der Rübenacher Straße abgehend hinab in Richtung Uni, Kurt-Schumacher-Brücke und Güls führt. Die Nordtangente wird von dieser Straße abgehen, und für Fußgänger und Radler wird eine Brücke darüber entstehen. Bei Bedarf kann diese für den Bahnbetrieb nachgerüstet werden, sollte die stillgelegte Strecke irgendwann einmal reaktiviert werden.

Seit langer Zeit schon wird das Bauprojekt vorbereitet. Vor ungefähr drei Jahren wurde bekannt gegeben, dass die Nordtangente nun endlich entstehen soll, und bald begannen die Planungen und erste Untersuchungen.

Als langwierig stellte sich zum Beispiel der Grunderwerb entlang der Strecke heraus, zahllose Gespräche mussten geführt werden, um die nötigen Parzellen zu bekommen. Mittlerweile ist dieses Prozedere weitgehend durch, nur noch ein Fall muss abgeschlossen werden, sagt Eriksohn. Auch die endgültige Planung liegt mittlerweile vor.

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