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Koblenz

Nordtangente: Im April beginnt Umbau des Ikea-Kreisels zur Ampelkreuzung

Mit dem Umbau des „Ikea-Kreisels“ in Bubenheim zur Ampelkreuzung beginnt der Bau der sogenannte Nordtangente schon bald. Autofahrer müssen dafür gründlich umlernen.

Unsere Illustration zeigt den ungefähren Verlauf der Nordtangente.
Unsere Illustration zeigt den ungefähren Verlauf der Nordtangente.
Foto: Damian Morcinek

Nach Jahrzehnten der Vorplanung fällt damit der Startschuss zu einem von vielen Koblenzern herbeigesehnten Straßenbauprojekt. Am Montag, 4. April, geht es nun am Knotenpunkt an der Einmündung K 12/An der Römervilla los, teilt das Tiefbauamt mit, das beim Kreiselumbau federführend ist.

Was ist die Nordtangente? Die Nordentlastung Koblenz-Metternich – auch „Nordtangente“ genannt – ist das wohl am längsten erhoffte Straßenbauprojekt von Koblenz. Die neue 2,5 Kilometer lange Straße soll den „Ikea-Kreisel“ in Bubenheim mit der B 416 und der Rübenacher Straße in Metternich verbinden – sodass Metternich, Bubenheim und Rübenach von Durchgangsverkehr entlastet werden. Die Nordentlastung ist eine Gemeinschaftsmaßnahme der Stadt Koblenz und des Landesbetriebs Mobilität Rheinland-Pfalz (LBM).

Wie läuft der Umbau des Kreisels zur Kreuzung ab? Der Stadt ist klar, dass an den Knotenpunkt immer recht viel los ist. Deshalb sollen alle Verkehrsströme auch während des Baus möglichst erhalten bleiben. Dafür wurden bereits im vergangenen Jahr zwei Baustraßen gebaut. Über sie kann der Verkehr auch weiter von der B 9 sowohl in Richtung Bubenheim/Globus (K 12) als auch in Richtung Ikea (An der Römervilla) rollen. Andersherum können Autos während der gesamten Bauzeit aus Richtung Ikea zur B 9 fahren. Aus Richtung Bubenheim indes wird der Verkehr über die Mailust durch die Unterführung zur Carl-Zeiss-Straße (Gewerbepark B 9 umgeleitet. Dafür wird an der Unterführung eine provisorische Ampel errichtet – und das Linksabbiegen in Richtung Gewerbegebiet Mülheim-Kärlich wird untersagt. Wer nach Mülheim möchte, wird über die L 127 (Koblenzer Straße, „Rotes Kreuz“) geleitet. Am Ikea-Kreisel entfällt die direkte Verbindung von der K 12 (Bubenheim) zur Straße „An der Römervilla“. Der Umbau soll, wenn alles glatt läuft, sieben Monate dauern, hofft die Stadt.

Warum muss aus dem Kreisel eine Ampelkreuzung werden? Laut Tiefbauamt wäre der Kreisel dem späteren Verkehrsaufkommen auf der Nordentlastung nicht mehr gewachsen. Eine Ampelkreuzung sei leistungsfähiger. „Da es auch im Bestand bereits eine ungleichmäßige Verteilung bezüglich der Wartezeiten in den einzelnen Knotenpunktästen gibt, wird mit dem Knotenpunktumbau begonnen“, heißt es in der städtischen Mitteilung.

Wie geht es dann weiter? Im Herbst sollen die vorbereitenden Arbeiten für die eigentliche Straße, die „L 52 Nordentlastung Koblenz-Metternich“ beginnen. Der Landesbetrieb Mobilität betreut dann den Bau der Straße zwischen der neuen Ampelkreuzung und dem Weinackerweg, die Stadt ist dann für den Lückenschluss vom Weinackerweg zur B 416 zuständig. Die Gesamtkosten werden derzeit auf 8,4 Millionen Euro beziffert. Der Anteil der Stadt liegt bei rund 4,1 Millionen Euro.

tim

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