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    Kulturerbe-Experte Metz: Ohne Begeisterung geht das nicht

    Vor der Buga 2011 in Koblenz waren es jährlich knapp 300.000 Besucher, die auf der Festung Ehrenbreitstein 1 Euro Eintritt zahlten. Mittlerweile sind es bis zu 700.000 zahlende Gäste pro Jahr bei 7 Euro Eintritt. An prägnanten Zahlen macht Thomas Metz von der Generaldirektion Kulturelles Erbe als Impulsgeber zum Start des dritten Bürgerworkshops deutlich, wie eine Buga dazu beigetragen hat, dass eine historische Stätte und deren Umfeld enorm an Attraktivität als Denkmal und als Veranstaltungsort gewonnen haben.

    Thomas Metz spricht über seine Erfahrungen bei der Buga 2011.
    Thomas Metz spricht über seine Erfahrungen bei der Buga 2011.
    Foto: aj

    Zwar gehörten die 50 Millionen Euro, die das Land in die Festung investierte, nicht direkt zum Buga-Etat, aber zu den Folgeinvestitionen: „Es wurden also im Rahmen der Bundesgartenschau Planungen umgesetzt, die wir schon lange in der Schublade hatten. Es bedurfte einfach des Buga-Impulses, damit wir loslegen konnten.“ Dabei sei der Prozess noch längst nicht abgeschlossen, sondern setze sich weiter fort – wenn auch langsamer. Zentraler Bestandteil als Verbindung zwischen Festung und Stadt ist natürlich die Seilbahn: „Ich hoffe, dass die Buga 2031 dazu beiträgt, dass diese noch länger erhalten werden kann.“

    Sind die Erfahrungen aus Koblenz auf eine Region wie das Obere Mittelrheintal übertragbar? „Die Bundesgartenschau hat uns einen Entwicklungsprozess gebracht, der uns heute noch nutzt“, sagt Metz dazu. „Für die Entwicklung der Festungen in Koblenz haben wir einen Masterplan entworfen, den wir weiter abarbeiten. Die Region Mittelrhein muss also für sich definieren, was das Tal ausmacht, Ziele definieren, diese abarbeiten – und auch über die Buga 2031 hinaus verfolgen.“

    Eindeutige Tipps äußert Metz aus seiner Erfahrung heraus für die künftige Zusammenarbeit zwischen Institutionen, Kommunen und Bürgern: „In Koblenz war es wichtig, dass es neben den üblichen Gremien mit der Buga GmbH eine Einrichtung gab, die hochprofessionell mit diesen Fragen umgegangen ist.“ Auch die Region Mittelrhein sei auf diese Experten angewiesen, die langjährige Erfahrungen mit Gartenschauen und Regionalentwicklung haben. Deshalb müsse ein Teil der Befugnisse an eine solche Durchführungsgesellschaft delegiert werden.

    Grundsätzlich hält Metz eine positive Grundstimmung für unerlässlich für eine Buga in der Region: „Sie müssen sich einfach dafür begeistern können. Ohne Begeisterung und Emotion funktioniert das alles nicht.“ aj

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