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Koblenz

Koblenzer Polizei und Retter sind sich einig: Dieser "Zuch" war extrem entspannt

So entspannt wie in diesem Jahr war der Rosenmontag in Koblenz selten. Bis 19 Uhr musste die Polizei gerade mal zwei Personen in Gewahrsam nehmen, weil diese Platzverweisen nicht nachkommen wollten, und ein betrunkener Jugendlicher musste nach Hause gebracht werden.

Mit knapp 200 Kräften war die Polizei rund um den Rosenmontagszug im Einsatz. Ihre Bilanz ist positiv wie selten: Nur in zwei Fällen mussten tagsüber Leute in Gewahrsam genommen werden.
Mit knapp 200 Kräften war die Polizei rund um den Rosenmontagszug im Einsatz. Ihre Bilanz ist positiv wie selten: Nur in zwei Fällen mussten tagsüber Leute in Gewahrsam genommen werden.
Foto: Doris Schneider

Ansonsten gilt für Manuel Wehrmann, Leiter der Polizeiinspektion Koblenz 1: „Es ist alles prima gelaufen.“ Das führt er auch darauf zurück, dass die große Karnevalsparty erstmals nicht mehr auf dem Jesuitenplatz, sondern auf dem Münzplatz stattfand.

„Hier und bei der Party auf dem Plan war es gut voll, aber nicht so gedrängt wie in den Vorjahren“, sagt er. Auf dem Jesuitenplatz und auf dem Weg vom Schängelbrunnen auf den Platz war es in der Vergangenheit einfach zu eng, „alle wollten gleichzeitig da her“ – und das hat sich eben auch auf die Stimmung der Gecken niedergeschlagen.

Auch der Einsatz der Müllfahrzeuge, die als Sperre quer auf mehreren Zufahrtstraßen geparkt waren, hat laut Wehrmann gut funktioniert. „Die wirken nicht so martialisch, sondern gehören zum Straßenbild.“ Positiver Nebeneffekt: Nach dem „Zuch“ konnten sie direkt zur Arbeit übergehen und für saubere Straßen sorgen. Die Polizei war gestern mit knapp 200 Männern und Frauen bis in die Nacht im Einsatz.

Eine erfreuliche Bilanz zieht auch das Deutsche Rote Kreuz, das tagsüber mit 53 Personen an 16 Posten entlang des Zugwegs im Einsatz war. „Es war extrem ruhig“, sagt Einsatzleiter Peter Klee. Während des Zugs waren zwölf Hilfeleistungen vor Ort nötig, hinzu kamen neun Krankentransporte.

Die Gründe: eine Fraktur, Kreislaufprobleme – und zu viel Alkohol. Seit Jahren schon geht die Zahl der Einsätze der Retter zurück, „vielleicht sind die Leute vernünftiger geworden“, sagt Klee mit einem Lachen. Bis 22 Uhr standen noch zwölf Helfer bei der Party auf dem Münzplatz bereit.

sem

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