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Koblenz

Koblenzer Marathon: Neue Streckenführung wird gelobt

Mehr Teilnehmer als bei der Premiere, trockenes Wetter, angenehme Lauftemperaturen bei ungefähr 15 Grad – die Gesichter der Organisatoren des 2. Koblenzer Sparkassen-Marathons waren ziemlich entspannt, als Oberbürgermeister David Langner im Stadion Oberwerth um kurz nach 9 Uhr am Sonntag den Startschuss abfeuerte. „Wir haben rund 2500 Läufer am Start, 500 mehr als im vergangenen Jahr, wir sind recht zufrieden“, betonte Bernhard Scharpey, Vorsitzender des Vereins Mittelrhein Marathon, der den Koblenzer Sparkassen-Marathon ausrichtet.

Wie bei den meisten Marathonläufen absolvierte das Gros der Läufer dabei aber nicht die volle Distanz von 42,915 Kilometern. Den 287 Marathonläufern standen rund 1600 Läufer für den Halbmarathon gegenüber, die restlichen Teilnehmer liefen über eine Distanz von zehn Kilometern oder innerhalb einer Staffelgemeinschaft. Allen gemeinsam war, dass sie die Strecke lobten. „Die Stadt ist sehr schön, das hat Spaß gemacht, auch wenn nicht so viele Menschen an der Strecke standen“, sagte der erfahrene Mainzer Langsteckenläufer Oliver Thuss, der in Koblenz ob einer Verletzung aber nur über die Halbdistanz lief.

Dem positiven Fazit schloss sich Läuferkollege Markus Sauer an. „Nur eine Uhr beim Zieleinlauf habe ich vermisst“, sagte der Läufer aus Bad Homburg. Gelobt wurde nicht zuletzt die Passage an der Mosel. „Es ist einfach schön, am Fluss entlangzulaufen“, so der Koblenzer Bernhard von Heusinger. Ratsmitglied Fritz Naumann, der ebenfalls einen Halbmarathon lief, sah dies ähnlich. „Das ist vor allem viel besser als im vergangenen Jahr, als es unendlich lang durchs Industriegebiet ging“, so der SPD-Politiker, der rund zweieinhalb Stunden benötigte. Über eine kürzere Distanz war Parteikollege David Langner angetreten, er absolvierte die zehn Kilometer in 54 Minuten und 59 Sekunden.

An der 10-Kilometer-Runde, die vornehmlich durch die Innenstadt ging, fand man auch die meisten Zuschauer am Straßenrand. Deren Motivation ist zumeist das Anfeuern von Verwandten und Freunden. „Wir sind hier, weil meine beiden Neffen mitlaufen, aber natürlich ermuntern wir alle Läufer, es ist eine tolle Sache“, betonte der Horchheimer Jörg Schall, der mit seiner Frau und seinen beiden Kindern die Läufer beklatschte. Ein solcher Zuspruch wird von den Sportlern geschätzt. „Das Anfeuern spornt einen an und hilft über Durststrecken hinweg“, so Thuss.

Für einen Marathonläufer war der 42 lange Parcours ein ganz besonderes Erlebnis: Der Gülser Mario Pommer lief nämlich seinen 100. Marathonlauf. Als er nach etwas mehr als drei Stunden und 15 Minuten auf die Zielgerade einbog, erwartete ihn ein Spalier von Wunderkerzen, entfacht von Freunden und Trainingspartnern. Und zudem begrüßten ihn seine beiden kleinen Töchter Johanna und Carolina. 42 Kilometer Mühsal waren da schnell vergessen.

Peter Karges

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