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Koblenz

Koblenzer Hallenbad: Der Baugrund wird untersucht

Ende des Monats kann die Stadt voraussichtlich den Auftrag vergeben, den Baugrund am geplanten Standort für das neue Hallenbad zu untersuchen. Die Vorbereitungen laufen. Das Gutachten ist nötig, weil hier früher ein Industriebetrieb ansässig war.

Von unserer Redakteurin Doris Schneider

Damit ist Koblenz auf dem Weg zum Neubau einen weiteren Schritt gegangen. Wie lang es dauern wird, bis man am Rauentaler Moselbogen je nach Temperament gemütlich planschen oder zügig seine Bahnen schwimmen kann, ist noch unklar. Der Zeitraum, bis das Gutachten erstellt ist, ist dagegen klarer umrissen: Mit einer Dauer von acht Wochen rechnet das Umweltamt. Das ist einem Sachstandsbericht zu entnehmen, der den Mitgliedern des Stadtrats zur Kenntnis gegeben wurde. Eine sogenannte Lenkungsgruppe, die mindestens einmal im Monat tagt, kümmert sich um alle Belange. Ihr gehört neben Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig, Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein und Baudezernent Martin Prümm unter anderem Petra Ensel, Geschäftsführerin der Stadtwerke, einer 100-prozentigen Tochter der Stadt, an. Sie und der Leiter des Zentralen Gebäudemanagements, Albert Diehl, sollen voraussichtlich die Gründungsgeschäftsführer der neu zu bildenden Tochtergesellschaft der Stadtwerke werden, die den Bau des Hallenbades abwickelt. Dass eine eigene Gesellschaft gegründet wird, hat steuerliche und organisatorische Gründe.

Sechs Bahnen à 25 Meter, ein Drei-Meter-Sprungturm, ein Sauna- und ein Außenbereich – das sind die Kernpunkte des geplanten Hallenbades. Eine genauere Planung liegt noch nicht vor. Viele Ämter und Institutionen sind in ein solches Bauvorhaben eingebunden. Damit sie alle stets den gleichen Wissensstand haben, sind die stellvertretenden Amtsleiter unter anderem des Rechtsamts, des Umweltamts, des Sport- und Bäderamts, des Amts für Stadtentwicklung und Bauordnung und vieler anderer sowie die Geschäftsführung der Stadtwerke gemeinsam in der Arbeitsgruppe aktiv, die alle 14 Tage tagt.

Die Schwimmer jedenfalls sehnen die Eröffnung des Neubaus herbei. Denn die beiden anderen Bäder sind einfach zu klein, um die Bedürfnisse der privaten Schwimmer, Vereine und Schüler befriedigen zu können. Oder die Tage müssten mehr als 24 Stunden haben – und das haben sie nun mal nicht.

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