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    Koblenzer Bürgerpreis an Atelier mobil und Roman Klein verliehen

    Für ihr Engagement für junge Leute sind am Dienstag der Koblenzer Verein Atelier mobil sowie Roman Klein von der „Stiftung Kinderseele“ mit dem lokalen Bürgerpreis ausgezeichnet worden. Den Preis haben die Stadt Koblenz, der Landkreis Mayen-Koblenz sowie die Sparkasse Koblenz und die Kreissparkasse Mayen gemeinsam ausgelobt.

    Bei der Verleihung des Bürgerpreises (von links): Roman Klein, Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig, Conny Beheng, Sascha Krause, Katharina Düro und Nora Löhr, alle vom Atelier mobil, sowie Andreas Görg, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Koblenz und Matthias Nester.
    Bei der Verleihung des Bürgerpreises (von links): Roman Klein, Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig, Conny Beheng, Sascha Krause, Katharina Düro und Nora Löhr, alle vom Atelier mobil, sowie Andreas Görg, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Koblenz und Matthias Nester.
    Foto: Stadt Koblenz

    Koblenz - Für ihr Engagement für junge Leute sind am Dienstag der Koblenzer Verein Atelier mobil sowie Roman Klein von der „Stiftung Kinderseele“ mit dem lokalen Bürgerpreis ausgezeichnet worden. Den Preis haben die Stadt Koblenz, der Landkreis Mayen-Koblenz sowie die Sparkasse Koblenz und die Kreissparkasse Mayen gemeinsam ausgelobt.

    Das diesjährige Motto lautete "Projekt Zukunft: Engagiert für junge Leute". Gewürdigt wird dabei ehrenamtliches Engagement, das jungen Menschen Perspektiven aufzeigt, Orientierung, Know-how und Selbstvertrauen schenkt. Die Jury mit Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig, Landrat Alexander Saftig und den Sparkassenvorständen Matthias Nester und Peter Schaaf haben aus den Bewerbungen die Sieger aus Landkreis und Stadt ermittelt.

    In Koblenz wird Atelier mobil mit dem Bürgerpreis 2012 ausgezeichnet. Der noch junge Verein hat sich in fünf Jahren aus einer privaten Initiative zu einem anerkannten Träger der Jugendhilfe mit gut 130 Mitgliedern entwickelt, teilt die Stadt Koblenz mit. Die Förderung der Kreativität steht bei Atelier mobil im Mittelpunkt ihrer Tätigkeit. Dabei verstehen sie unter Kreativität eine universelle Problemlösungskompetenz. Das Leben in einer komplexen Gesellschaft verlangt von ihren Individuen neben einer soliden Ausbildung, Fähigkeiten, die etwas mit Lebenskunst zu tun haben. Diese Fähigkeiten versetzen sie dann in die Lage, gekonnter mit neuen Problemlagen umgehen zu können, kreativere Lösungen dafür zu finden.

    Neben der aufsuchenden Arbeit gibt es in der Grundschule Neukarthause eine feste Anlaufstelle, die vormittags der Schule zur Verfügung steht. Nachmittags und abends ist das Atelier für Kinder und Jugendliche sowie zeitweise auch für die Eltern geöffnet. "Der Verein hat sich etabliert und treibt die Netzwerkbildung weiter", heißt es bei der Stadt weiter. So hat man gemeinsam mit dem Karnevalsverein des Stadtteils einen Motivwagen für die vergangene Session gebaut und eingesetzt. Neben dem Wagen zog eine gut 50-köpfige Atelier-Narrengruppe mit. Dieses Engagement wurde von der AKK mit einem Sonderpreis für Integration und für die beste Jugendarbeit im Zug geehrt.

    Der Verein Atelier mobil arbeitet komplett ehrenamtlich und erhält erst seit kurzem eine institutionelle Förderung durch die Stadt Koblenz. Das Preisgeld von 2000 Euro soll zur Finanzierung des Eigenanteils beitragen. Conny Beheng und Sascha Krause nahmen den Preis entgegen.

    Den Bürgerpreis 2012 in der Kategorie "Unternehmer" hat Roman Klein erhalten, Geschäftsführer der Heilpädagogische Kinder- und Jugendhilfe gGmbH Rheinland-Pfalz und Thüringen sowie der Firma Soplan. Die von ihm geleiteten gemeinnützigen Firmen gründeten gemeinsam die Stiftung Kinderseele.

    Diese Stiftung fördert Maßnahmen zur Gewährleistung der Chancengleichheit von Kinder, die in öffentlicher Verantwortung aufwachsen. Außerdem werden Kinder direkt gefördert, die Gewalterfahrungen gemacht haben für die es keine öffentliche Förderung gibt. Die Stiftung hat sich ferner der Integration behinderter Kinder verschrieben, so werden pädagogische und therapeutische Maßnahmen unterstützt, die diesem Ziel dienen. Außerdem ist man bei der Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen für benachteiligte Jugendliche aktiv, heißt es abschließend in der Mitteilung der Stadt Koblenz.

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