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    Koblenz: In den Parteien gibt es Sieger und Verlierer

    Die Parteien und Wählergruppierungen legen zwar fest, in welcher Reihenfolge ihre Kandidaten antreten - doch die Wähler wirbelten diese mehr oder weniger stark durcheinander. Aufsteiger und Absteiger, Neueinsteiger und (notgedrungene) Aussteiger: Wir geben einen Überblick über Veränderungen im neuen Stadtrat.

    Von unserer Redakteurin Stephanie Mersmann

    Die größten Sprünge: Absoluter Spitzenreiter bei den Aufsteigern ist Heribert Heinrich (SPD): Von Listenplatz 17 ist er auf die 5 gesprungen. Freuen können sich unter anderem auch Hermann-Josef Schmidt (SPD), der sich von Rang 15 auf 4 verbessert hat, und Thomas Kirsch (SPD), der es von Platz 25 auf Rang 14 und damit in den Rat geschafft hat. Edith Hoernchen von der CDU ist von Rang 16 auf die 8 gesprungen (Klick auf das Bild öffnet die komplette Seite aller Ratsmitglieder als PDF).

    Die größten Enttäuschungen: Einige Kandidaten sind um mehrere Plätze abgestiegen, haben es aber dennoch in den Rat geschafft. Bei der CDU hätte es etwa für Rudolf Kalenberg knapp werden können, der von Platz 12 auf 19 abgestiegen ist, bei der SPD wieder für Anita Weis, die von Platz 4 auf die 10 gerutscht ist. Ärgerlich für Dirk Mettler (CDU): Eigentlich wäre er mit Listenplatz 21 drin gewesen, stieg aber knapp auf Rang 22 ab. Und Holger Kumm (SPD) hätte mit Platz 11 gute Chancen auf einen von 14 SPD-Plätzen gehabt, hat es dann aber nur auf Rang 21 geschafft. Bei der FBG wäre Karin Herrmann mit ihrem Listenplatz 3 drin gewesen, doch Joe Wilbert zog an ihr vorbei.

    Willkommen im Rat: Neu für die CDU dabei: Thomas Roos, Monika Artz, Ernst Knopp, Herbert Dott, Rudolf Kalenberg, Martina von Berg und Jens Wehran. Bei der SPD sind es Ute Hentschel, Thorsten Schneider und Thomas Kirsch, bei den Grünen Julia Schmenk, Sylvia Enger, Catharina Weichert und Patrick Zwiernik, bei der FBG Joe Wilbert, bei der FDP Herbert Mertin, bei der Linken Sabine Veidt und Gabriele Hofmann. Für die AfD ziehen erstmals Stefan Scheer und Florian Arndt ein, für die Schängel Hans-Josef Möhlich.

    Die Wähler haben die Wahlvorschläge auf dem Stimmzettel ordentlich durcheinandergeworfen - es gibt Auf- und Absteiger. <a href="http://www.rhein-zeitung.de/REST/frontend/download/b2IvNS8yNTA1XzFfRGVyX0tvYmxlbnplcl9TdGFkdHJhdC5wZGY,/Der_Koblenzer_Stadtrat.pdf">Hier zeigen wir den neuen Koblenzer Stadtrat.</a>
    Die Wähler haben die Wahlvorschläge auf dem Stimmzettel ordentlich durcheinandergeworfen - es gibt Auf- und Absteiger. Hier zeigen wir den neuen Koblenzer Stadtrat.
    Foto: Tim Kosmetschke

    Abschied vom Rat: Einige Ratsmitglieder waren ohnehin nicht mehr angetreten, andere wollten es aber noch mal versuchen. Bernd Coßmann von der CDU etwa hat es nicht unter die ersten 21 geschafft - obwohl er vom 31. Listenplatz einen beachtlichen Sprung auf Rang 24 gemacht hat. Sabine Bäcker und Harald Stölzgen (Grüne) sind auch draußen, da sie aber auf Listenplatz 11 beziehungsweise 14 angetreten waren, war damit auch zu rechnen. Bei den Fraktionen, die Federn gelassen haben, müssen zwangsläufig einige Ratsmitglieder ihren Hut nehmen: Bei der BIZ sind dies Edgar Kühlenthal, Joachim Kneis und Monika Hömberger, bei der FDP Birgit Hoernchen, Friedhelm Pieper, Michael Bordelle und Claudia Kriebs und bei der FBG Werner Rosenbaum, Gundula Krebs und Karin Herrmann.

    Die Sieger der Listen: Bei der CDU hat Anne Schumann-Dreyer (20 123 Stimmen) am Besten abgeschnitten, bei der SPD Detlev Pilger (18 236), bei den Grünen Hans-Peter Ackermann (8793), bei der BIZ Michael Gross (6129), bei der FBG Manfred Gniffke (12 858), bei der FDP Herbert Mertin (8002), bei der Linken Sabine Veidt (5613), bei der AfD Stefan Scheer (5562) und bei den Schängeln für Koblenz Franz-Josef Möhlich (4196).

    Die Frauen: Der Frauenanteil ist immerhin um einen Platz gestiegen: 19 weiblichen stehen nun 37 männliche Ratsmitglieder gegenüber. 100 Prozent Frauen stellen die Linken, deren Fraktion allerdings auch nur zwei Mitglieder hat. Die Grünen haben wieder Geschlechterausgleich: Vier von acht Fraktionsmitgliedern sind weiblich.

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