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Kobern-Gondorf

Kobern-Gondorf: Erhält Parkplatz Ladestation für E-Autos?

Peter Karges

Unweit des Marktplatzes soll in Kobern-Gondorf auf dem Anwesen Moselweg 7 ein weiterer gepflasterter Parkplatz entstehen. In der jüngsten Ratssitzung stellte ein Mitarbeiter der Ingenieurgesellschaft Dr. Siekmann und Partner mbH aus Thür entsprechende Planungen für das Grundstück vor.

Einst stand auf diesem Schotterplatz ein Gebäude, jetzt soll der Parkplatz gepflastert und von einer Mauer umrahmt werden. Allerdings wurden im der jüngsten Ratssitzung auch noch weitere Ideen vorgestellt.
Einst stand auf diesem Schotterplatz ein Gebäude, jetzt soll der Parkplatz gepflastert und von einer Mauer umrahmt werden. Allerdings wurden im der jüngsten Ratssitzung auch noch weitere Ideen vorgestellt.
Foto: Peter Karges

Nach diesen soll das Areal künftig sieben Parkplätze enthalten. Auf dem jetzigen Schotterplatz befand sich einst ein Gebäude, das die Ortsgemeinde inzwischen hat abreißen lassen. Eingerahmt werden soll das Parkgelände an den drei Seiten, die nicht an der Straße liegen, von einer Mauer mit unterschiedlicher Höhe. An der Seite zur Gasse, die zum Marktplatz führt, soll die Mauer 1,80 Meter hoch werden, an den anderen beiden Seiten jeweils 1,50 Meter. Die größere Mauerhöhe am Durchgang zum Marktplatz begründete der Planer damit, dass der Gassencharakter des im Ort gemeinhin als „Schläffchen“ bekannten Wegs betont werden soll. Damit man vom Parkplatz aus das „Schläffchen“ unmittelbar betreten kann, soll die Mauer einen Durchbruch samt Torbogen erhalten. In die den Parkplatz umgebende Mauer sollen auch Anschlüsse für Strom, Trinkwasser und Abwasser installiert werden, „damit wir bei Feierlichkeiten dort einen Toilettenwagen aufstellen können“, erläutert der Zweite Beigeordnete Hermann-Josef Baecker.

Kontrovers wurde diskutiert, ob dort eine Station zum Aufladen von E-Autos installiert werden soll. Ortsbürgermeister Michael Dötsch gab hinsichtlich dieses Vorschlags allerdings zu bedenken, dass sich der Platz im Hochwassergebiet befindet. Auf allgemeine Zustimmung stieß hingegen die Anregung von Hermann-Josef Baecker, einen der sieben Plätze als barrierefrei auszuweisen. Da ein Stellplatz für eine Person mit einer Gehbehinderung mehr Raum einnimmt, müsste der Grünstreifen vor der rückwärtigen Mauer etwas verkürzt werden.

Zusammen mit den Kosten für den Abriss des ehemals dort stehenden Gebäudes sind für das Projekt 120.000 Euro in den laufenden Haushalt der Ortsgemeinde Kobern-Gondorf eingestellt. Entschieden wurde in der jüngsten Ratssitzung aber noch nichts. „Dies wird allerdings wahrscheinlich in der Sitzung vor den Sommerferien der Fall sein“, sagte Ortsbürgermeister Dötsch auf Nachfrage unserer Zeitung.

Von unserem Mitarbeiter Peter Karges

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