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    NiederbergInvestor gesucht: Wer macht ein Wohngebiet aus der  Fritsch-Kaserne?

    Der nächste Schritt auf dem Weg zu einem neuen Stadtteil auf der Fritsch-Kaserne ist getan: Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben – kurz Bima – und die Stadt suchen jetzt gemeinsam einen Investor für das riesige Gelände auf der Niederberger Höhe.

    Die ehemalige Fritsch-Kaserne erstreckt sich über ein Areal von rund 17,2 Hektar am Rand des Festungsplateaus. Davon sollen nun 12,5 Hektar an einen Investor verkauft werden, der hier einen neuen Stadtteil zum Wohnen und Arbeiten realisiert.
    Die ehemalige Fritsch-Kaserne erstreckt sich über ein Areal von rund 17,2 Hektar am Rand des Festungsplateaus. Davon sollen nun 12,5 Hektar an einen Investor verkauft werden, der hier einen neuen Stadtteil zum Wohnen und Arbeiten realisiert.
    Foto: Thomas Frey

    Titel: „Wohnen und Arbeiten auf dem Festungsplateau“. Hier könnte Wohnraum für Tausende Menschen entstehen.

    Die Markterkundung läuft seit einigen Tagen, und Interessenten sind jetzt aufgefordert, Konzepte zu arbeiten, wie auf dem rund 12,5 Hektar großen Areal vor allem Wohnbebauung aussehen könnte. Und die Beteiligten sich zuversichtlich: Schon jetzt ist das Interesse sehr groß, betont Frank-Michael Kreis, Abteilungsleiter Verkauf bei der Bima.

    „Schon vor dem Beginn der Markterkundung hatte die Stadt und hatten wir jeweils eine Liste mit Interessenten“, sagt er. Jetzt rechnet er mit einer Vielzahl an Bewerbern, zwischen denen Stadt und Bima dann auswählen können.

    Das Wohnen soll im Mittelpunkt stehen bei einer neuen Nutzung des Areals. Es sollen verschiedene Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Geschosswohnungen entstehen, und zwar sowohl Eigentums- als auch Mietwohnungen. Einen Mindestanteil für den besonders begehrten sozialen Wohnungsbau soll der künftige Investor ebenfalls einhalten – in einer Pressemitteilung der Stadt ist in diesem Zusammenhang die Rede von einer 20-Prozent-Quote –, und die verschiedenen Wohnformen sollen möglichst durchmischt über das gesamte Gebiet verteilt werden.

    Außerdem sind begrenzte Flächen für Gewerbe vorgesehen, wobei es sich vor allem um Dienstleistungsbetriebe handeln soll. Auf diese Weise will die Stadt Wohnen und Arbeiten in direkter Nähe ermöglichen.

    Stadt und Bima, die Eigentümerin der Fritsch-Kaserne ist, hatten sich in langen Vorverhandlungen darauf geeinigt, dass die Bima das Areal zwar direkt verkauft, die Stadt Koblenz aber die Planungshoheit behält und steuern kann, was auf dem Gelände genau entsteht und welche Ziele man damit erreichen will, also vor allem die Schaffung von (bezahlbarem) Wohnraum. Die Energieversorgung des Gebiets soll ökologisch ausgerichtet sein.

    „Es ist beabsichtigt, die Liegenschaft als Ganzes zu veräußern“, betont Frank-Michael Kreis von der Bima, Angebote für Teilflächen sind nicht möglich. Interessenten haben in der ersten Phase bis zum 7. Juli die Möglichkeit, ein Nutzungskonzept einzureichen und ein Kaufpreisangebot abzugeben. In der zweiten Phase sollen die Konzepte der aussichtsreichsten Bewerber in Gesprächen vertieft werden. Und auf der Grundlage der konkretisierten Planung wird dann ein abschließendes Kaufpreisangebot erwartet, so die Stadt.

    Kreis hofft, dass der „wirtschaftliche Übergang“ an den neuen Besitzer im Jahr 2018 über die Bühne gehen kann. Dass die eigentlichen Bauarbeiten noch im selben Jahr losgehen, kann er sich hingegen nicht vorstellen: Zu komplex ist das Projekt, bei dem auch zahlreiche alte Kasernen- und andere Gebäude abgerissen oder saniert werden müssen. „Eher wird es wohl 2019.“

    Von unserer Redakteurin Stephanie Mersmann
     

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