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    Koblenz

    Grundschule Lützel muss nach Abriss auf neue Sporthalle warten

    Ab Frühjahr 2014 werden die Grundschüler der Lützeler Regenbogenschule für den Sportunterricht zunächst einmal ausquartiert: Die Turnhalle der Schule wird im Zuge der Erneuerung der Vorlandkonstruktion der Europabrücke mit abgerissen. Wo und vor allem wie schnell Kinder und Lehrer Ersatz erhalten, steht unterdessen noch nicht fest.

    Die Turnhalle der Regenbogenschule wurde einst einfach unter die Vorlandbrückenkonstruktion gebaut. Mit der Erneuerung dieses Brückenbereiches wird sie nun abgerissen. 
Foto: Annette Hoppen
    Die Turnhalle der Regenbogenschule wurde einst einfach unter die Vorlandbrückenkonstruktion gebaut. Mit der Erneuerung dieses Brückenbereiches wird sie nun abgerissen.
    Foto: Annette Hoppen - agh

    Und auch der Zuschuss des Landes hängt noch in der Schwebe. "Bislang haben wir nur eine mündliche Zusage aus Mainz, dass der Neubau gefördert wird", erklärte der Leiter des Schulverwaltungsamts, Josef Hehl, im Rahmen einer Bürgerversammlung, zu der die Verwaltung in die Regenbogenschule eingeladen hatte. Gleichwohl geht Hehl davon aus, dass die Gelder aus Mainz auch tatsächlich fließen werden, sobald der Zuschussantrag formell gestellt ist.

    Einen klaren Favoriten für einen neuen Sporthallenstandort gibt es unterdessen sehr wohl schon jetzt: Gebaut werden soll nach Möglichkeit auf dem gegenüberliegenden Schulgelände in Richtung Mosel, dort, wo sich zurzeit der Bolzplatz befindet. Allerdings, so erklärte Hehl, gibt es für das Areal bislang zum einen keinen Bebauungsplan. Zum anderen dient die Fläche der Mosel als Retentionsraum. Deswegen muss die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord ihren Segen zu diesem Vorhaben geben. "Die Gespräche dazu werden in den kommenden Wochen zeitnah laufen", versprach Josef Hehl den anwesenden Eltern und Lehrern.

    Sollte sich der Standort realisieren lassen, dann könnte mit dem Bau der Halle möglicherweise sogar parallel zu dem Neubau der Vorlandkonstruktion der Europabrücke begonnen werden. Allerdings dürfte der neue Baukörper dann nicht so dicht an die Europabrücke heranrücken. Weil deren neue Vorlandkonstruktion in Fertigbauteilen errichtet wird, ist für die Bauzeit ein Puffer von 15 Metern entlang der Brücke als Baustellenbereich notwendig.

    Ein Alternativstandort für die neue Halle wäre auf dem Schulgelände selbst, womit allerdings ein Teil des Schulhofes wegfallen würde. Und: Parallel zur Baumaßnahme an der Europabrücke könnte dann nichts laufen. Denn für die Europabrücken-Baustelle muss aus Sicherheitsgründen ein Teil des Schulhofes abgesperrt werden. Würde zeitgleich auf dem hinteren Schulhofteil mit dem Bau der Sporthalle begonnen, bliebe den Kindern keine Freifläche mehr übrig für die Pausen. Ein schwacher Trost wäre es da, die Pausen in Stille im Gebäude zu verbringen. Zumindest diese Stille aber ist garantiert: Die Schulfenster hin zur Brückenbaustelle werden durch schallgeschützte Fenster ersetzt, wie Peter Schwarz vom Tiefbauamt der Stadt Koblenz bei der Bürgerversammlung ankündigte.

    Von unserer Mitarbeiterin Annette Hoppen

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    Koblenz
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