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Koblenz

Giftiges Koblenz: Stadt startet neue Aktion zur Bekämpfung der Ratten

Die Stadt Koblenz sagt wieder den Ratten den Kampf an: Alle städtischen Ämter, die über Grundbesitz verfügen oder solchen verwalten, beteiligen sich vom 22. April bis zum 31. Mai an der stadtweiten Rattenbekämpfung, teilt die Verwaltung mit. Auch die Bürger können mitmachen.

Die Stadt Koblenz geht koordiniert gegen Ratten vor.
Die Stadt Koblenz geht koordiniert gegen Ratten vor.
Foto: picture alliance

Koblenz – Die Stadt Koblenz sagt wieder den Ratten den Kampf an: Alle städtischen Ämter, die über Grundbesitz verfügen oder solchen verwalten, beteiligen sich vom 22. April bis zum 31. Mai an der stadtweiten Rattenbekämpfung, teilt die Verwaltung mit. Auch die Bürger können mitmachen.

Denn den Koblenzer Einwohnern mit Grundbesitz, den Wohnungsbaugesellschaften sowie anderen Koblenzer Behörden und Institutionen wird die Möglichkeit eröffnet, auf freiwilliger Basis die Aktion der Stadt durch eigene Maßnahmen zu unterstützen. „Eine Erlaubnis ist nicht erforderlich", informiert die Stadt.

Allerdings sind die folgenden Hinweise unbedingt zu beachten:

- „Die Rattenbekämpfung hat lediglich in unbedingt notwendigem Umfang zu erfolgen", formuliert die Stadtverwaltung.

- Nur von der Industrie- und Handelskammer geprüfte Schädlingsbekämpfer, die über ein entsprechendes Zertifikat zum Sachkundenachweis gemäß § 4 Tierschutzgesetz verfügen, dürfen die Ratten bekämpfen – und das ausschließlich unter Anwendung von amtlich zugelassenen chemischen Mitteln, die das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin erlaubt hat.

- Die Köder sind verdeckt und gezielt gegen Ratten auszulegen. „Ein Verschleppen durch die Ratten muss ausgeschlossen sein." Die Köder dürfen nur außerhalb von Gebäuden nur in abschließbaren Behältnissen ausgelegt werden.

- Tote Ratten sind so zu beseitigen, dass sie nicht zur Gefahr für Menschen oder Tiere werden können. Die Beseitigung kann im Konfiskatbehälter („Schlachtabfallbehälter") bei der Berufsfeuerwehr erfolgen. Von dort werden die Kadaver zur Tierkörperbeseitigungsanstalt Rivenich gebracht.

- Um die Übertragung von Flöhen zu vermeiden, sollten bei der Beseitigung Handschuhe getragen werden.

- Wenn festgestellt wird, dass nicht mehr gefressen wird, müssen die Köder eingesammelt werden, und es dürfen keine mehr ausgelegt werden. Nicht aufgenommene Köder sowie die Köderstationen sind bis spätestens 31. Mai zu entfernen.

Über die Maßnahme muss von den anerkannten Schädlingsbekämpfern und den städtischen Ämtern, die sich an der Rattenbekämpfung beteiligen, ein Kontrollbuch geführt werden. Darin muss der Tag der Auslegung sowie der Ort (differenziert nach Innengebäuden und Außenbereich) genannt werden, außerdem die Anzahl der Stationen, die Häufigkeit der Nachbelegung, verwendete Mittel, die Menge der Köder, die Anzahl der beseitigten Tiere, die Beendigung der Maßnahme und natürlich die Namen der Personen, die an der Aktion beteiligt sind.

Das Kontrollbuch muss nach Beendigung der Maßnahme, spätestens jedoch 14 Tage nach Ablauf der Bekämpfung zur Kontrolle dem Ordnungsamt der Stadt Koblenz vorgelegt werden, so die Stadt abschließend.

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