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    Fußgängerbrücke in Stolzenfels ist endlich fertig

    Mehr als vier Jahre mussten die Anlieger der Brunnenstraße auf eine Fußgängerbrücke warten. Am Donnerstagnachmittag gaben Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig und der Stolzenfelser Ortsvorsteher Gregor von der Heyen das Bauwerk im Rahmen einer kurzen Übergabezeremonie für alle frei.

    Sie freuen sich über den gelungenen Abschluss der Baumaßnahme: Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig und Ortsvorsteher Gregor von der Heyden (rechts). Mit dabei: Ortsbeiratsmitglied Kurt Isola (hinten links) und SPD-Ratsmitglied Gerhard Lehmkühler.
    Sie freuen sich über den gelungenen Abschluss der Baumaßnahme: Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig und Ortsvorsteher Gregor von der Heyden (rechts). Mit dabei: Ortsbeiratsmitglied Kurt Isola (hinten links) und SPD-Ratsmitglied Gerhard Lehmkühler.
    Foto: Reinhard Kallenbach

    Rund 300 000 Euro wurden unter de Regie des Tiefbauamts investiert. Bei Entwurf und Realisierung achteten die Ingenieure darauf, eine möglichst langlebige Lösung umzusetzen. Und so wurde aus der neuen Verbindung zwischen der Bundesstraße 9 und der Brunnenstraße die erste Brücke in Koblenz, die voll feuerverzinkt und darüber hinaus zweilagig beschichtet ist.

    "Bei planmäßiger Beanspruchung ist eine Erneuerung des Korrosionsschutzes bis zum Erreichen der Altersgrenze der Brücke nicht mehr erforderlich", teilte die Stadt mit. Das heißt: Die Brücke soll 30 bis 35 Jahre halten - also quasi bis zum Erreichen der natürlichen Altersgrenze. Der Blick auf die Details zeigt, dass die etwa sechs Meter hohe Brücke weitere Merkmale hat, die es bislang im Stadtgebiet nicht gegeben hat. So wurden Treppenstufen und der Belag des Gehweges aus mit Glasfasern verstärktem Kunststoff hergestellt. Das spart nicht nur Gewicht, sondern macht die Beläge korrosionsbeständiger, vor allem aber rutschfester und gegen Tausalze unempfindlicher. Die Beispiele zeigen: Die Stadt will verhindern, dass sich die schlechten Erfahrungen mit den älteren Übergängen wiederholen. So mancher wird sich noch an den Mai 2011 erinnern, als Betonbrocken von der Unterseite der Vorgängerbrücke auf die Bahngleise fielen. Nach einer Reparatur wurden Anfang 2012 Planungsmittel freigegeben. Im Dezember desselben Jahres wurde der Planungsauftrag erteilt. Am 23. September konnten endlich die Bauarbeiten beginnen, wobei sechs Tage später die alte Brücke mithilfe eines neuen Krans ausgehängt wurde. Am 7. November wurde schließlich die neue Konstruktion eingehoben. Danach folgten die Arbeiten im Detail. Am Mittwoch erteilten Fachleute des Tiefbauamtes die Freigabe. ka

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