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    Koblenz/Lahnstein

    Feuerteufel unterwegs: Wieder brannte eine Schutzhütte im Wald [mit Karte]

    Eine Schutzhütte nach der anderen geht in den Waldgebieten zwischen Koblenz und Lahnstein in Flammen auf. In der Nacht zum Dienstag wollte der Feuerteufel auch die „Widdauer Hütte“ niederbrennen. Die Suche nach dem Täter läuft.

    Eine Frau war am frühen Dienstagmorgen, 15. November, mit ihren Hunden im Waldgebiet der Schmittenhöhe unterwegs, als sie einen Feuerschein in der „Widdauer Hütte“ bemerkte. Gegen 7.25 Uhr alarmierte sie die Rettungskräfte. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Laut Polizei beläuft sich der Schaden auf etwa 1000 Euro. Durch das Feuer waren einige Holzbalken angekokelt worden. Auch diesmal hatte ein Unbekannter den Brand gelegt.

    Ob das Feuer in Zusammenhang mit der Brandserie in den Waldgebieten zwischen Koblenz und Lahnstein steht, ist zwar noch nicht gesichert, aber anzunehmen.

    Eine Joggerin hatte die Rauchentwicklung in der Schutzhütte an der Ruppertsklamm bemerkt. Die Einsatzkräfte konnten größeren Schaden verhindern.
    Eine Joggerin hatte die Rauchentwicklung in der Schutzhütte an der Ruppertsklamm bemerkt. Die Einsatzkräfte konnten größeren Schaden verhindern.

    Bereits am Donnerstagmorgen, 10. November, drohte ein beliebtes Ausflugsziel im Lahnsteiner Wald abzubrennen: die Schutzhütte an der Ruppertsklamm. Glücklicherweise hatte eine Joggerin den Rauch bemerkt und die Polizei informiert. Ansonsten wäre das beliebte Ausflugsziel durch das Feuer zerstört worden.

    Die beliebte Eifelblickhütte auf dem Asterstein ist den Flammen zum Opfer gefallen. Foto: Feuerwehr
    Die beliebte Eifelblickhütte auf dem Asterstein ist den Flammen zum Opfer gefallen.
    Foto: Feuerwehr

    Weniger Glück hatte die beliebte Eifelblickhütte auf dem Koblenzer Asterstein. Sie ist in der Nacht zum Montag, 31. Oktober, abgebrannt. Gleich mehrere Anrufer meldeten am späten Sonntagabend einen starken Feuerschein im Wald des Koblenzer Stadtteils Asterstein. Die Eifelblickhütte und deren überdachter Freistand (Grundfläche etwa 90 Quadratmeter) stand bereits um 21.25 Uhr im Vollbrand. Zur Brandbekämpfung waren mehr als 10.000 Liter Löschwasser erforderlich.

    Die Berufsfeuerwehr Koblenz sowie die Freiwillige Feuerwehreinheiten Arzheim und Ehrenbreitstein waren mit 34 Mann über drei Stunden im Einsatz. Doch die Hütte war nicht mehr zu retten.

    Die Brandserie hält Feuerwehr, Polizei und Bürger seit August in Atem. Weitere Tatorte waren beispielsweise im September die Schutzütte Uhulay in der Nähe der Ruppertsklamm. Eine Übersicht aller Brände in den Waldgebieten zwischen Koblenz und Lahnstein gibt unsere Karte:

    Hinweise an die Polizei unter Telefon 02621/9130.

     
    eck

     

     

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