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    Fährhaus am Stausee in Koblenz soll größer werden

    Das Fährhaus am Stausee soll komplett umgebaut und erweitert werden – und die Stadt will dafür nun den rechtlichen Rahmen schaffen. Der Stadtrat soll den Bebauungsplan auf den Weg bringen, der für die Arbeiten auf dem Gebäude an der Mosel nötig ist.

    Noch sieht das Fährhaus am Stausee aus, wie es viele Koblenzer kennen. Doch es laufen längst die Planungen für Umbau und Erweiterung des Hotel-Restaurants an der Mosel: Dieses soll größer werden und neben Zimmern und Restaurant unter anderem auch Suiten und Wellnessbereich enthalten.
    Noch sieht das Fährhaus am Stausee aus, wie es viele Koblenzer kennen. Doch es laufen längst die Planungen für Umbau und Erweiterung des Hotel-Restaurants an der Mosel: Dieses soll größer werden und neben Zimmern und Restaurant unter anderem auch Suiten und Wellnessbereich enthalten.
    Foto: Sascha Ditscher

    Von unserer Redakteurin Stephanie Mersmann

    Wann die Bagger dann anrollen könnten, dazu will das Büro Fries Architekten aus Vallendar, das hinter der Planung steht, noch nichts sagen: Das hänge davon ab, wann die Stadt den Bebauungsplan schließlich vorlegt.

    Seit der Unternehmer Frank Gotthardt das Gelände im Sommer 2013 gekauft hat, ist schon einige Zeit verstrichen: Mehrere Entwürfe wurden bereits für den Umbau des traditionsreichen Hotel-Restaurants erstellt, und die jetzige Planung hat mit der ersten kaum noch etwas zu tun, heißt es aus dem Büro Fries Architekten. Sie sei "stark reduziert", auch wenn sie mit rund 50 Zimmern und Suiten, Restaurant, Tagungs- und Wellnessbereich immer noch deutlich größer ist als das bisherige Gebäude.

    Dass das "neue" Fährhaus aber doch nicht so groß wird wie zunächst gedacht, hat auch mit dem Hochwasserschutz zu tun. Dieser war offensichtlich ein Knackpunkt: Das Fährhaus am Stausee liegt unmittelbar an der Mosel und mitten im Hochwassergebiet. Noch im April hatte die Stadt auf Anfrage der RZ mitgeteilt, dass die Architekten an einer alternativen Planung arbeiten würden, um die "Aufgabenstellung Hochwasser" zu bewältigen. Das scheint mit dem von der Grundfläche kleineren Hotel, das mittlerweile geplant ist, gelungen zu sein: Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord habe bislang eine "positive wasserwirtschaftliche Beurteilung" abgegeben, so die Stadt, der erforderliche Retentionsraum für das Wasser werde vollständig erbracht, und auch ein Gutachter habe keine Beeinträchtigungen im Hochwasserschutz feststellen können.

    Das "neue" Gebäude soll fünf Vollgeschosse plus ein Staffelgeschoss umfassen und rund 24 Meter hoch werden. Das bisherige Untergeschoss wird demnach um 158 Quadratmeter erweitert und wasserdicht abgeschottet, da der Hotelbetrieb auch bei Hochwasser aufrechterhalten werden soll. Hier wird der Zugangsbereich liegen, von dem aus man auch auf die eigentliche erste Hauptebene kommt, wo Restaurant, Küche und Terrasse angesiedelt sind. Darüber soll sich dann ein auskragender Baukörper erstrecken, im ersten bis dritten Obergeschoss liegen dann die Hotelzimmer, Tagungs- und Wellnessbereich. In einem zurückgesetzten Staffelgeschoss darauf befinden sich demnach Suiten, in einem Aufbau die Technik.

    Damit sich die Umsetzung nicht zu sehr verzögert, will die Stadt einen Durchführungsvertrag mit dem Träger des Vorhabens schließen. Dieser soll verpflichtet werden, die Arbeiten innerhalb einer bestimmten Frist umzusetzen.

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