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    Ehrenamtler der Mehrgenerationenhäuser treffen sich zum Ideenaustausch in Koblenz

    Recht unterschiedlich sind die Projekte, die von den Mehrgenerationenhäusern angeboten werden. Erstmals trafen sich deshalb nun ehrenamtliche Mitarbeiter. Die Intention: voneinander lernen, voneinander profitieren.

    Annette Dilla (rechts), ehrenamtliche Mitarbeiterin des Mehrgenerationenhauses (MGH) Koblenz, führte mit der MGH-Musical-AG und unterstützt durch das Jugendorchester der Schönstätter Marienschule das Musik-Theater-Stück "Der kleine Drache Hab-mich-lieb" auf.
    Annette Dilla (rechts), ehrenamtliche Mitarbeiterin des Mehrgenerationenhauses (MGH) Koblenz, führte mit der MGH-Musical-AG und unterstützt durch das Jugendorchester der Schönstätter Marienschule das Musik-Theater-Stück "Der kleine Drache Hab-mich-lieb" auf.
    Foto: Annette Hoppen

    Sie sollen Raum bieten für einen Dialog zwischen jungen, mittelalten und alten Menschen: die vom Mainzer Familienministerium geförderten Mehrgenerationenhäuser (MGH), von denen es in Rheinland-Pfalz mittlerweile 36 gibt. In ihrem Grundkonzept gleichen sich alle Einrichtungen: Mehrgenerationenhäuser sind in erster Linie Begegnungsstätten. Recht unterschiedlich sind aber zum Beispiel die Projekte, die von den MGH angeboten werden. Erstmals trafen sich deshalb nun ehrenamtliche Mitarbeiter dieser Einrichtungen zu einem Gedankenaustausch in Koblenz. Die Intention: voneinander lernen, voneinander profitieren.

    "Während es auf der Koordinationsebene der Mehrgenerationenhäuser einmal jährlich Treffen gibt und ein guter kollegialer Austausch stattfindet, war die Ebene der Ehrenamtler bislang noch nicht so gut vernetzt", erklärt Felicitas Flöthner. Die Diplom-Pädagogin ist Projektmanagerin des MGH im Koblenzer Wöllershof (Hohenfelder Straße 16) - und war mit ihrem Team Gastgeber des ersten rheinland-pfälzischen MGH-Tages, der am Sonntag in den Räumen der Berufsbildenden Schule in der Beatusstraße stattfand.

    Auf der Gästeliste stand dort auch Brigitta Dewald-Koch, Referatsleiterin im rheinland-pfälzischen Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen. Der Gast aus Mainz betonte in einem Grußwort, dass es ihrem Ministerium sehr daran gelegen sei, die Arbeit der MGH weiter zu unterstützen: "Weil wir wissen, dass wir die Familien, die unsere Hilfe und Unterstützung besonders benötigen, mit den herkömmlichen Angeboten der Familienförderung nicht immer erreichen", wie Dewald-Koch ausführte. Mit den Häusern der Familien und den Mehrgenerationenhäusern gehe das Land deshalb bewusst neue Wege. "Das sind gute Orte, Familien angstfrei und ohne Ressentiments zu erreichen", sagte Dewald-Koch. Gleichzeitig sprach die Referatsleiterin des Familienministeriums ein weiteres Anliegen an, das das Land mit den MGH verfolge, nämlich Familien mit Migrationshintergrund eine Integrationsplattform zu bieten.

    Wie dies in den einzelnen Häusern konkret ausschaut, darüber konnten sich die Teilnehmer der Tagung in Koblenz nun an Infoständen und bei Projektvorstellungen informieren. Die Resonanz war bereits bei der Premierenveranstaltung sehr gut. "Insgesamt sind heute rund 200 Ehrenamtler von elf MGH im ganzen Land vertreten", freute sich Flöthner.

    Dazu gesellten sich auch einige Kooperationspartner der Einrichtungen. Zum Beispiel der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), der in Koblenz mit im MGH-Boot sitzt. SkF-Geschäftsführerin Daniela Veith zog bereits am Mittag ein erster positives Resümee der Veranstaltung: "Ich finde es gut, dass wir hier über den Tellerrand schauen können und jeder vom anderen lernen kann. Ich habe schon einige Gespräche mit Ehrenamtlern aus den verschiedenen Standorten der Mehrgenerationenhäuser geführt. Der Gedanken- und Ideenaustausch läuft gut."

    Aus diesem Grund soll die Tagung auch keine Eintagsfliege bleiben. "Einen Tag der Mehrgenerationenhäuser werden wir wohl dauerhaft etablieren", kündigte Flöthner an.

    Annette Hoppen

    Koblenz
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