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Bendorf-Sayn

Die Sayner Hütte hat eine neue Chefin

Damian Morcinek

Das Denkmalareal Sayner Hütte in Bendorf-Sayn hat sich in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt. Dazu beigetragen haben unterschiedliche Sanierungsmaßnahmen, aber auch die Aufnahme des Besucher-, Veranstaltungs- und Vermietungsbetriebes. Mittlerweile sind die Aufgaben, denen sich die verantwortliche Stiftung Sayner Hütte tagtäglich stellen muss, so umfangreich, dass sie nicht mehr durch die bislang ehrenamtliche Geschäftsführung gestemmt werden kann. Aus diesem Grund gibt es jetzt ein neues Gesicht an der Führungsspitze.

Die neue und alte Geschäftsführung der Stiftung Sayner Hütte: Steffi Zurmühlen (von links) tritt als neue hauptamtliche Geschäftsführerin in die Fußstapfen von Rehlinde Glöckner und Werner Prümm, dem bisherigen ehrenamtlichen Führungsteam.  Foto: Damian Morcinek
Die neue und alte Geschäftsführung der Stiftung Sayner Hütte: Steffi Zurmühlen (von links) tritt als neue hauptamtliche Geschäftsführerin in die Fußstapfen von Rehlinde Glöckner und Werner Prümm, dem bisherigen ehrenamtlichen Führungsteam.
Foto: Damian Morcinek

Steffi Zurmühlen ist von jetzt an die neue hauptamtliche Geschäftsführerin der Stiftung Sayner Hütte. Die 40-Jährige freut sich auf die Herausforderungen, die mit ihrem neuen und vielfältigen Job einhergehen. „Es passiert hier unheimlich viel´, und die Entwicklungsmöglichkeiten des Geländes sind enorm“, sagt Steffi Zurmühlen im Gespräch mit unserer Zeitung.

In den vergangenen zwölf Jahren war die gebürtige Baden-Württembergerin beruflich in Berlin tätig. Zuletzt arbeitete sie als Geschäftsführerin des Vereins der Europäischen Route der Backsteingotik und betreute knapp 40 Mitgliedsstädte aus drei europäischen Ländern. Dabei konnte die studierte Kunsthistorikerin einschlägige Erfahrungen in der Verknüpfung von Denkmalpflege und Kulturtourismus sammeln. Mit ihrer Bewerbung um die Stelle der Geschäftsführerin hat sie sich verstärkt mit der Sayner Hütte auseinandergesetzt und war bei ihrem ersten Besuch in Sayn sofort von der Architektur und dem Aufbau von Krupp’scher Halle und Althans’scher Gießhalle nach dem Vorbild einer dreischiffigen Basilika begeistert.

Zurmühlen sieht sich selbst als Person, die nicht gleich alles umkrempelt, sondern gut laufende Prozesse verbessern und neue Dinge anstoßen will. Vor allem die Außenwirkung des Denkmalareals will sie noch stärker ausbauen. Der Grundstein dafür ist jedenfalls gelegt. „Rehlinde Glöckner und Werner Prümm haben viel Herzblut in den Ausbau des Areals und in die Stiftung gesteckt“, lobt Zurmühlen die Arbeit ihrer Vorgänger, die die Stiftung von 2013 bis Ende Januar als ehrenamtliche Geschäftsführer geleitet haben. Worte des Dankes für die beiden gab es am Rande der gestrigen Sitzung des Stiftungsvorstandes auf Schloss Sayn auch von Bürgermeister Michael Kessler, Landrat Alexander Saftig und der stellvertretenden Vorsitzenden des Freundeskreises Sayner Hütte, Gabriela Fürstin zu Sayn-Wittgenstein-Sayn. „Man kann Vorwissen und Expertise mitbringen, wichtig aber ist die Identifikation mit einer Sache“, lobt auch Kulturstaatssekretär und Stiftungsvorstandsvorsitzender Salvatore Barbaro das Engagement der beiden Ehrenamtler.

Werner Prümm wird die Entwicklung der Sayner Hütte auch künftig begleiten. Als Wirtschaftsförderer der Stadt Bendorf ist er quasi auch Bauleiter für die Projekte auf dem Denkmalareal. Der Sayner Hütte ganz den Rücken kehren wird auch Rehlinde Glöckner nicht. Noch gut zwei Monate lang wird sie Steffi Zurmühlen bei der Einarbeitung behilflich sein. Und darüber hinaus ist sie noch für ein Jahr gewählte Vorstandsvorsitzende des Freundeskreises Sayner Hütte.

Von unserem Redakteur Damian Morcinek
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