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Urbar

Die Ortsgemeinde Urbar investiert kräftig in die Zukunft ihrer Kinder

Im Haushalt für das Jahr 2015, den der Ortsgemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung einstimmig verabschiedet hat, sind knapp 3,5 Millionen Euro für den Neubau des katholischen Kindergartens und dessen Erweiterung sowie auch für die Erweiterung des Gemeindekindergartens eingeplant.

Der katholische Kindergarten soll in der Neuen Mitte Urbar fünfgruppig neu gebaut werden. Dafür hat der Ortsgemeinderat im Haushalt 2015 einstimmig mehr als 3 Millionen Euro eingeplant.
Der katholische Kindergarten soll in der Neuen Mitte Urbar fünfgruppig neu gebaut werden. Dafür hat der Ortsgemeinderat im Haushalt 2015 einstimmig mehr als 3 Millionen Euro eingeplant.
Foto: Damian Morcinek

Von unserem Mitarbeiter Winfried Scholz

Für den fünfgruppigen Neubau, der in der Neuen Mitte errichtet werden soll, sind Baukosten in Höhe von 2,59 Millionen Euro vorgesehen, für den notwendigen Grunderwerb weitere 442 000 Euro. "Hierfür habe ich die Pläne von der Kirchengemeinde bekommen, die sehen richtig toll aus", lobte Ortsbürgermeisterin Karin Küsel-Ferber. In einer neu anberaumten Sitzung am 25. Februar sollen die Pläne dem Ortsgemeinderat vorgestellt werden. Der Gemeindekindergarten soll für 421 000 Euro um zwei Gruppen für U 2/U 3-Kinder erweitert werden. "Hier sind wir in den Startlöchern und fangen bald an zu bauen", erklärte die Ortschefin zu diesem Thema.

Die dritte größere Investition betrifft die Fahrbahn- und Gehwegerneuerung der Gemeindestraße "Im Monzental", die etatmäßig auf 2015 und 2016 verteilt werden soll. In diesem Jahr sind hierfür 200 000 Euro eingeplant.

Insgesamt schließt der Ergebnishaushalt in Höhe von rund 4,2 Millionen Euro mit einem Fehlbedarf von 583 890 Euro ab. Im Finanzhaushalt mit Ausgaben in Höhe von rund 3,7 Millionen Euro beträgt das Defizit 514 310 Euro. Hier fällt besonders die in den vergangenen zehn Jahren stetig gestiegene Kreisumlage mit gut 1 Million Euro ins Gewicht sowie die Verbandsgemeindeumlage, die bei leicht gesunkenem Umlagesatz in der Summe mit 831 450 Euro gegenüber 2014 gleich bleibt. Haupteinnahmequelle ist mit circa 1,85 Millionen Euro der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer.

Die wichtigsten Unterhaltungsmaßnahmen entfallen auf das Gemeindehaus, in dem auch die Feuerwehr untergebracht ist, mit insgesamt 77 000 Euro, die Straßen – in der Summe von 140 000 Euro sind hier die dicksten Brocken die Verkehrsberuhigung Arenberger Straße und die Wiederherstellung der Treppe am Schützenplatz -, die energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung (76 000 Euro), die Leichenhalle (68 500 Euro), die Kinderspielplätze (35 000 Euro) und das Aulenbergstadion 26 500 Euro. Hier ist ein Anlaufbetrag von 20 000 Euro für die Sanierung des Kunstrasenplatzes vorgesehen.

Viele Sanierungsmaßnahmen, aber auch Einsparposten, beruhen auf Anträgen der Ratsfraktionen von CDU, Freier Liste, Grünen und SPD, die in den Ausschüssen diskutiert wurden und denen der Rat mit zwei Ausnahmen einstimmig folgte. Die Fraktionen hatten sich darauf verständigt, auf Haushaltsreden zu verzichten. Fred Pretz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde, dankte dem gesamten Urbarer Gemeinderat für die konstruktive Mitarbeit und lobte: "Es ist wunderbar, die Haushaltsberatungen in der Ortsgemeinde Urbar mitzuverfolgen."

Alt-Bürgermeister Karl Josef Kohl mit Kleinem Wappenteller des Landkreises ausgezeichnet

Im Kreis seiner Familie nahm Urbars Alt-Bürgermeister Karl Josef Kohl (Mitte) aus den Händen von Landrat Alexander Saftig (2. von rechts) den Kleinen Wappenteller des Landkreises Mayen-Koblenz entgegen. Zu den zahlreichen Gratulanten gehörten VG-Bürgermeister Fred Pretz (3. von links) und Ortsbürgermeisterin Karin Küsel-Ferber (rechts).
Im Kreis seiner Familie nahm Urbars Alt-Bürgermeister Karl Josef Kohl (Mitte) aus den Händen von Landrat Alexander Saftig (2. von rechts) den Kleinen Wappenteller des Landkreises Mayen-Koblenz entgegen. Zu den zahlreichen Gratulanten gehörten VG-Bürgermeister Fred Pretz (3. von links) und Ortsbürgermeisterin Karin Küsel-Ferber (rechts).
Foto: Winfried Scholz

Als er dem ehemaligen Urbarer Bürgermeister Karl Josef Kohl den Kleinen Wappenteller des Landkreises Mayen-Koblenz überreichte, betonte Landrat Alexander Saftig: "Es macht Freude, einen Menschen zu ehren, den man auch selbst verehrt." Saftig hob Kohls zahlreiche Verdienste in Ehrenämtern in Kommunalpolitik, Kultur und Sport, aber auch als einer der ersten Bio-Landwirte hervor und lobte: "Durch Ihre Energie, Ihren Tatendrang, Ihren Einsatzwillen und Ihr fundiertes Wissen haben Sie das Gesicht Urbars und des Kreises nachhaltig und positiv verändert." In Kohls 13-jähriger Amtszeit als Bürgermeister wurde ein Großteil der örtlichen Infrastruktur erneuert. Noch im vorigen Jahr übernahm er den Vorsitz im Fußball-Club-Förderverein. Seine Leidenschaft für Urbar stellten VG-Bürgermeister Fred Pretz, Ortsbürgermeisterin Karin Küsel-Ferber und Freie-Liste-Fraktionssprecher Joachim Müller in den Mittelpunkt ihrer Gratulationen. Kohl bedankte sich bei seiner Familie für deren Verständnis und ließ im Schnelldurchgang 50 Jahre Ehrenamt Revue passieren. "Als Bürgermeister hatte ich viele schlaflose Nächte, weil ich mich oft fragte, ob und wie wir das alles schaffen können." wfs

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