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    DGB will den Neonazis nicht die Koblenzer Straßen überlassen

    Der Aufmarsch der Rechten am Samstag, 15. März, wird voraussichtlich nicht zu verhindern sein, aber sie werden nicht den Weg gehen können, den sie zuletzt bei der Demo im August 2012 gewählt hatten.

    Im August 2012 gingen die Koblenzer beim Aufmarsch der Rechten auf die Straßen.
    Im August 2012 gingen die Koblenzer beim Aufmarsch der Rechten auf die Straßen.
    Foto: Thomas Frey/dpa

    Von unserem Redakteur Ingo Schneider

    Denn: Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat ebenfalls für den 15. März zur Gegendemo aufgerufen. Und hat dabei einen Großteil derselben Strecke angemeldet - und zwar vor den Rechten, sodass der Weg für diese versperrt ist. "Das ist uns schon mal gelungen", sagte die Koblenzer DGB-Vorsitzende Gabi Weber nach einem Abstimmungsgespräch mit Polizei und Ordnungsamt gestern Abend.

    Unter dem Motto "Koblenz bleibt bunt" will der DGB Flagge gegen rechts zeigen, wie bereits im August 2012. Aktueller Anlass ist die Kundgebung, die die Partei Die Rechte für den 15. März angemeldet hat. Die Neonazis rufen damit zur Solidarität mit den Angeklagten im Prozess um das Aktionsbüro Mittelrhein auf.

    Die Stationen der Gegendemo sehen wie folgt aus: Zunächst wird es eine Kundgebung auf dem Bahnhofsplatz geben, mit Redebeiträgen und Musik ab 14 Uhr. Die Liste der Teilnehmer dafür ist noch in Arbeit, Vertreter der Stadtspitze sollen dabei sein, Kirchenvertreter, soziale Gruppen, Gewerkschaften, Betriebsräte und Abgeordnete aus Bundestag und Landtag. Die Anfragen dazu sind raus, die entsprechenden Rückmeldungen stehen noch aus.

    Die Demo selbst wird dann nach etwa eineinhalb Stunde beginnen, abhängig davon, wann sich die Rechten in Marsch setzen. Die Gegendemo wird über den Markenbildchenweg und die Mainzer Straße führen, vorbei am Clemensplatz zur Abschlusskundgebung am Reichenspergerplatz, mit Zwischenstopps am Schlossrondell und dem Clemensplatz. Sollten die Rechten in Richtung Justizvollzugsanstalt gehen, hat die Gewerkschaft Verdi prophylaktisch auch auf diesem Weg schon neuralgische Punkte angemeldet, an denen sie Gegendemonstranten erwarten würden.

    Beim DGB hofft man auf eine Resonanz wie im Jahr 2012. "Dass Koblenz Farbe bekennt", so Gabi Weber. Und da ist sie ganz sicher. Denn die Liste der Unterstützer wird jetzt schon täglich länger.

    Der Aufruf im Internet: www.ku-rz.de/gegendemo

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