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Koblenz

Das Barbara-Denkmal bleibt für Anton Steer ein großes Thema

Geboren in Landshut, heimisch geworden in Koblenz: Für Anton Steer ist Zuhause da, wo man akzeptiert wird und willkommen ist. Seine Entscheidung, auch im Ruhestand in seiner Wahlheimat zu leben, hat der Generalmajor a. D. nicht bereut. Am Samstag, dem 27. Juni 2015, feiert der frühere Chef des III. Korps seinen 80. Geburtstag. Für ihn ist das ein Anlass, zurückzublicken und gleichzeitig über neue Projekte nachzudenken.

Anton Steer setzte sich sehr für den Wiederaufbau des Denkmals am Friedrich-Ebert-Ring ein. Hier begutachtet er die Restaurierung der "Barbara".
Anton Steer setzte sich sehr für den Wiederaufbau des Denkmals am Friedrich-Ebert-Ring ein. Hier begutachtet er die Restaurierung der "Barbara".
Foto: Reinhard Kallenbach

Von unserem Mitarbeiter Reinhard Kallenbach

Auch wenn er nicht mehr an der Spitze des Vereins der Freunde und Förderer des Barbara-Denkmals steht, will Anton Steer sich als Ehrenvorsitzender weiter engagieren. Denn es gibt noch einiges zu tun. Zwar wurde das Monument vor der Christuskirche bereits im März wieder in die Obhut der Stadt zurückgegeben, doch will der Verein bei Erhaltung und Pflege weiter behilflich sein, auch wenn das Amt für Grünflächen und Bestattungswesen für das Denkmal zuständig ist. Die Wunschliste umfasst neben Sitzbänken auch eine Wiederherstellung des Brunnens. Vorbereitende Arbeiten wurden bereits beim Neuaufbau getroffen, in den kommenden Monaten wird es darum gehen, weitere Sponsoren zu finden.

Dass das ehrgeizige Projekt innerhalb von nur fünf Jahren realisiert werden konnte, ist das Verdienst zahlreicher Förderer. Und auch die Bundeswehr zog mit, indem sie die Halle zur Verfügung stellte, um die Brunnenteile zu sichern, die lange schutzlos Wind und Wetter ausgesetzt waren. „Damit wurde ein Anfang gemacht. Sonst wären wir nicht so weit gekommen“, betont Anton Steer, der als Mitglied des Rotary Clubs Koblenz mehrere gemeinnützige Projekte unterstützt hat und als District-Governor das Miteinander der vier örtlichen Rotary Clubs gestaltete. Der Jubilar ist darüber hinaus ein wichtiger Zeitzeuge. Den Prozess der Wiedervereinigung und seine direkten Auswirkungen auf die Bundeswehr hat er hautnah miterlebt.

Außerdem hat sich Anton Steer als Fachautor einen Namen gemacht. Aus der Feder des früheren Lehrbeauftragten an der Bundeswehrhochschule München stammen mehrere Beiträge und Bücher rund um das Thema „Führung“. Es kam nicht von ungefähr, dass der unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse geehrte Offizier zwei Jahre nach seiner Pensionierung mit dem Aufbau der Führungsakademie der Malteser beauftragt wurde.

Die Leidenschaft für das Schreiben ist geblieben. Anton Steer, der sich immer schon intensiv mit der deutschen Geschichte auseinandergesetzt hat, arbeitet derzeit an einer größeren Publikation. Das Thema: natürlich das Barbara-Denkmal.

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