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Koblenz

Brand am Ehrenbreitstein bei Rhein in Flammen: Feuerwehr hatte Flammen schnell im Griff [2. Update]

Im Vorfeld war lange nicht klar, ob es ein Rhein in Flammen mit Feuerwerk geben kann. Durch die extreme Trockenheit war die Gefahr für Brände enorm. Am Abend musste die Feuerwehr aurücken und vier Brände löschen.

Am Hang des Ehrenbreitstein entzündeten sich nach ersten Informationen der RZ zwei Feuer.
Am Hang des Ehrenbreitstein entzündeten sich nach ersten Informationen der RZ zwei Feuer.
Foto: Nina Borowski

Während die Raketen den nächtlichen Himmel erleuchteten, war etwa 15 Minuten nach Start des Abschlussfeuerwerks am Fuße des Ehrenbreitstein ein Feuer zu sehen. Feuerwehrsirenen durchbrachen immer wieder die Musik, die das Himmelsspektakel begleitete. Wenige Minuten später war ein zweites Feuer am Hang zu sehen.

Die Pyrotechniker haben ihr Feuerwerk im Vorfeld an die Abschussplätze angepasst. Vor allem größere Sicherheitsradien wurden eingerichtet. Das große Abschlussfeuerwerk auf der Ehrenbreitstein wurde diesmal kompakter und nicht ganz so breit gefächertabgefeuert.

Aktuell läuft der Feuerwehreinsatz noch und die Wehr konnte auf die RZ-Nachfrage, wie groß die Brände sind, noch keine Auskunft geben.

[1. Update, 23.50 Uhr:] Die Feuerwehr musste insgesamt vier Brände im Festungshang bekämpfen, wie Amtsleiter Meik Maxeiner auf RZ-Nachfrage bestätigte. Zwei davon waren etwas größer und für Besucher und Zuschauer des Feuerwerks gut sichtbar. Die Wehren waren aufgrund der aktuellen Wetterlage vorbereitet und hatten die Brände schnell unter Kontrolle. "Wir hatten Vorsorgen getroffen", betont Maxeiner. Zwei dieser Flächenbrände konnten unmittelbar von der Festung aus gelöscht werden. Die beiden anderen Flächenbrände wurden vom Felsenweg gelöscht. Aufgrund der extremen Trockenheit hatten die Brandexperten solche Einsätze einkalkuliert. Wie Maxeiner betont kommt das aber nicht nur in diesem Jahr vor: "Wir haben bei Rhein in Flammen bald jedes Jahr kleinere Einsätze." Aktuell sichern die Einsatzkräfte das Festungsgelände und kontrollieren sowohl den Festungshang, als auch die begrünten Dächer. "Der Einsatz wird noch rund eine Stunde dauern", sagte Maxeiner. Im Einsatz waren insgesamt 518 Einsatzkräfte. Davon 265 Einsatzkräfte von Feuerwehren aus Koblenz und den angrenzenden Kommunen, 156 Einsatzkräfte des Sanitätsdienstes, 43 THW- Einsatzkräfte und 54 DLRG – Einsatzkräfte.

[2. Update, 0.50 Uhr:] In einer Pressemitteilung ziehen die Einsatzkräfte eine erste Bilanz. Insgesamt verlief Rhein in Flammen aus Sicht der Einsatzleitung ordnungsgemäß und ohne nennenswerte Zwischenkommnisse. Auf einem Passagierschiff erlitt ein Besucher einen Kreislaufzusammenbruch und wurde noch an Bord von einem Notarzt behandelt.

nbo

Rhein in Flammen
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Kaiser Wilhelm und Seilbahngondel bei Sonnenuntergang. Die Aufnahme machte Thorsten Kolb aus Zirl im Spätsommer bei Sonnenuntergang an der B42 in Ehrenbreitstein.

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