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Bendorf

Bendorf: Rosenmontagszug erhält ein neues Gewand

In diesem Jahr hält der Rosenmontagszug in Bendorfer gleich zwei Neuerungen bereit. Erstmals wird der närrische Lindwurm an Ort und Stelle von einem Moderatorenteam in Worte gefasst. Und es findet seit Langem mal wieder eine Prämierung von Fußgruppen statt.

Mit viel "Helau", "Hädau", "Meck-meck" und "Säbalä" zieht der närrische Lindwurm an Rosenmontag wieder durch die Bendorfer Innenstadt.
Mit viel "Helau", "Hädau", "Meck-meck" und "Säbalä" zieht der närrische Lindwurm an Rosenmontag wieder durch die Bendorfer Innenstadt.
Foto: Annette Hoppen

Von unserem Redakteur Damian Morcinek

Olle Kamellen, die sucht man im Bendorfer Karneval vergebens. Jedes Jahr aufs Neue werfen sich die hiesigen Vereine ins Zeug, um dem närrischen Publikum eine gute Show zu bieten. Das gilt auch für den Rosenmontagszug, der zu den größten Ereignissen im Straßenkarneval in der Region gehört. In diesem Jahr hält die Veranstaltung in der Bendorfer Innenstadt am 3. März von 14.11 Uhr an gleich zwei Neuerungen bereit. Erstmals wird der närrische Lindwurm an Ort und Stelle von einem Moderatorenteam in Worte gefasst. Und es findet seit Langem mal wieder eine Prämierung von Fußgruppen statt.

Grundsätzlich steht und fällt ein Karnevalsumzug mit dem Wetter. Selbstredend, dass sich der ausrichtende Festausschuss Bendorfer Karneval (FBK) 1951 e.V. strahlenden Sonnenschein für den anstehenden Rosenmontagszug wünscht. Doch selbst wenn die Sonne nicht mit den Karnevalisten um die Wette lachen sollte, werden die drei FBK-Moderatoren Thomas Appelbaum, Claudia Ferber und Hildegard Weiler gewiss die richtigen Worte finden, um für gute Laune bei den Zugteilnehmern und Besuchern zu sorgen. Davon ist auch Zugleiter Dieter Specht überzeugt, der den Besuchern nur wärmstens empfehlen kann, das Geschehen auf den Bendorfer Straßen nahe des Moderationsstandpunktes auf der Hauptstraße am Friedhof zu verfolgen. "Gut sehen kann man die Zugteilnehmer aber von jedem Punkt entlang der Strecke", betont Dieter Specht.

Startpunkt für die rund 60 Zuggruppen ist um 14.11 Uhr der Yzeurer Platz. Von dort aus geht es wie immer über die Untere Vallendarer Straße und Hauptstraße und Karl-Fries-Straße in die Saynerstraße. Über die Mühlenstraße, Bergstraße und Siegburgerstraße ziehen die Narren dann in die Luisenstraße ein. Schließlich marschiert die bunte Schar über die Straßen Engersport und Hinter Lenchens Haus zurück zum Yzeurer Platz.

Dort werden, so kündigt es der FBK an, schließlich drei Fußgruppen von einer Jury rausgepickt und in die Stadthalle eingeladen. Denn dort findet die Prämierung der kreativsten Gruppen im Umzug statt. "Das hat es vor langer Zeit schon mal im Bendorfer Karneval gegeben. Jetzt lassen wir das wieder aufleben", sagt Zugleiter Specht. Zu gewinnen gibt es für die Gruppen Geldpreise.

Wie in jedem Jahr wird anschließend in der Stadthalle der Höhepunkt des Karnevals ausgiebig gefeiert. Dabei kann das Spektakel, das sich wenige Stunden zuvor auf den Bendorfer Straßen abgespielt hat, noch einmal in voller Länge auf einer großen Leinwand bewundert werden. Denn der gesamte Rosenmontagsumzug wird auch gefilmt.

Noch bis Samstag, 22. Februar, haben Gruppen die Chance, sich für den Rosenmontagsumzug in Bendorf bei Dieter Specht unter Tel. 02622/87 69 494, 0173/31 51 657 oder per Fax 03222/37 94 018 beziehungsweise E-Mail an romoteam-bendorf@t-online.de anzumelden.

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