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    Baustellen in der Region: Hier brauchen Pendler derzeit Geduld

    Staus und Behinderungen, damit müssen Pendler und andere Verkehrsteilnehmer derzeit auf so manchen Strecken in der Region leben. Während in der Zeit der Herbstferien neue Baustellen hinzugekommen sind, ist das Ende anderer (endlich) absehbar. So sieht es auf den größeren Verkehrsadern rund um Koblenz aus:

    Auf der Bundesstraße 42 in Vallendar läuft die Sanierung von zwei Fahrbahnabschnitten auf Hochtouren. Fotos: Sascha Ditscher
    Auf der Bundesstraße 42 in Vallendar läuft die Sanierung von zwei Fahrbahnabschnitten auf Hochtouren. Fotos: Sascha Ditscher
    Foto: Sascha Ditscher

    B 42: In der Ortsdurchfahrt Vallendar sind die Arbeiten zur Sanierung von Abschnitten zweier Fahrspuren wie geplant am Montag angelaufen. Nicht so reibungslos lief es jedoch mit dem Verkehrsfluss. Trotz ausgeschalteter stationärer Ampeln kam es zu Staus in Fahrtrichtung Koblenz, berichtet der stellvertretende Leiter der zuständigen Masterstraßenmeisterei Neuwied. „Wir gehen davon aus, dass die Ursache für den Stau der Verflechtungsverkehr ist, der durch die Wendespur entsteht“, erläutert Karl-Heinz Schmid. Aus diesem Grund soll nach Absprache mit der Verbandsgemeinde Vallendar die Wendespur auf Höhe des Rewe-Marktes für die Zeit der Baumaßnahme – ein Ende ist spätestens in der 42. Kalenderwoche geplant – gesperrt werden. Verkehrsteilnehmer, die, aus der Westerwaldstraße oder aus Richtung Koblenz kommend, nach Niederwerth fahren wollen, können dann nur noch den Kreisverkehr zum Wenden nutzen.

    Probleme gibt es in Fahrrichtung Bendorf auch mit der stationären Ampel auf Höhe der Heerstraße. „Wir haben festgestellt, dass Situationen entstehen, bei denen die Autofahrer nicht erkennen, das diese Ampel auch für sie gilt“, sagt Schmid. In der Folge könnte es an dieser Stelle zu Kollisionen mit dem Abbiegeverkehr aus Richtung Bendorf in die Heerstraße kommen. Daher soll an dieser Stelle ebenfalls nachgesteuert werden, betont der stellvertretende Leiter der Masterstraßenmeisterei.

    Einige Kilometer weiter nordwestlich, wird die Fahrbahndecke der B 42 in Richtung Vallendar im Bereich der Abfahrt Bendorf Nord ebenfalls erneuert. „Dabei handelt es sich um ein kurzes Stück zwischen zwei Bauwerken, bei dem die obere Asphaltschicht in die Jahre gekommen ist“, erläutert Karl-Heinz Schmid. Ebenfalls saniert werden muss ein Teilbereich der Überholspur von Neuwied in Richtung Koblenz, der durch einen Lkw-Unfall beschädigt worden war.

    B 256: Bereits seit dem Frühjahr müssen Pendler auf der Raiffeisenbrücke zwischen Weißenthurm und Neuwied enger zusammenrücken. Denn in jeder Fahrtrichtung wird je eine Spur benötigt, um Schutzplanken und ihre Verankerungen in den Betonkappen zu erneuern. Ende November soll damit aber Schluss sein.

    A 48: Ebenfalls im Zeitplan liegen nach Angaben des Landesbetriebs Mobilität (LBM) die Arbeiten im Bereich des Koblenzer Kreuzes. „Derzeit sind wir beim Asphalteinbau und der Betonage der Brückenkappen“, berichtet LBM-Sprecherin Birgit Küppers. Eigentliche Sanierung soll ebenfalls Ende Ende November und damit planmäßig zum Abschluss kommen. Im Anschluss daran erfolgen lediglich noch die Schutzplankenarbeiten und der Rückbau der Verkehrsführung. „Mit der endgültigen Verkehrsfreigabe der A 48 kann somit spätestens Mitte Dezember gerechnet werden“, betont Küppers.

    L 208: Auf die endgültige Freigabe warten auch die Pendler bei der Landesstraße zwischen Rhens und Waldesch. Zwar ist die wichtige Verbindungsstrecke zwischen Rhein, Vorderhunsrück und Mosel nach Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts wieder befahrbar – allerdings mit Einschränkungen. Das bestehende Tempolimit von 70 km/h soll laut LBM aber in absehbarer Zeit aufgehoben und durch 100 km/h ersetzt werden. Zuvor muss allerdings noch eine abschließenden Griffigkeitsmessung auf der Fahrbahn durchgeführt werden, heißt es auf Anfrage unserer Zeitung.

    L 306: Auf der Landesstraße zwischen den Bendorfer Stadtteilen Sayn und Stromberg ist zwar nach wie vor kein Durchkommen. Bereits mehr als ein Jahr warten Pendler und andere Verkehrsteilnehmer darauf, dass die kurvige und steile L 306 endlich fertiggestellt wird. Doch mittlerweile wurde hier die Endphase der Sanierung eingeläutet. „Im Moment laufen die Arbeiten für die Randeinfassung“, sagt Joachim Kollakowski, zuständiger Bauleiter beim LBM. Ende kommender Woche sollen dann die Asphaltarbeiten beginnen – wenn das Wetter mitspielt. Letztendlich sollen sämtliche Arbeiten im November abgeschlossen werden. Dann kann der Verkehr wieder rollen.

    Von unserem Redakteur Damian Morcinek

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