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    Balduinbrücke: Jetzt geht es den Fugen an den Kragen

    Die Oberseite der Balduinbrücke ist in hervorragendem Zustand. Jetzt wird unter der Brücke und an den Seiten weitergearbeitet. Vor allem an den Fugen.

    An den Seiten und auf der Unterseite der Balduinbrücke wird weiter gearbeitet – die Behelfsbrücke dient teilweise als Gerüst.
    An den Seiten und auf der Unterseite der Balduinbrücke wird weiter gearbeitet – die Behelfsbrücke dient teilweise als Gerüst.
    Foto: Reinhard Kallenbach

    Von unserer Redakteurin 
Doris Schneider

    Denn sie sind die Schwachstellen der Brücke, sagt Peter Schwarz, Leiter der Abteilung Straßen- und Brückenbau, auf Anfrage der Rhein-Zeitung. Auf der Richtung Ehrenbreitstein gelegenen Seite kann die Behelfsbrücke genutzt werden, die noch ein bisschen aufgestockt wird, auf der anderen Seite und unter der Brücke werden gerade Gerüste aufgestellt: Bis spätestens Oktober sollen die Sanierungsarbeiten an der ältesten und aus Denkmalgesichtspunkten wichtigsten Koblenzer Brücke beendet sein.

    Die Steine sind zwar zum Teil uralt, aber sie können ohne Probleme noch älter werden. Nur einzelne müssen ersetzt werden. Vor allem aber die Fugen werden genau kontrolliert. Viele sind „gestört", wie der Fachmann es nennt; Wasser ist eingedrungen und hat chemische Reaktionen ausgelöst.

    Die Fugen, die geschädigt werden, werden ausgelöst und neu gefüllt. „Wir machen flächendeckend aber alle Fugen in einer Tiefe von zwei, drei Zentimetern neu", so Schwarz. Nicht nur, um dann wirklich mal 30 Jahre Ruhe zu haben, sondern auch aus kosmetischen Gründen. Denn der neue Mörtel hat nicht den gleichen Farbton wie der alte. „Wir haben viele Versuche gemacht, aber wir haben es nicht hingekriegt, hätten starke chemische Zusätze beigeben müssen", so Schwarz.

    Damit die Brücke später nicht wie ein Flickenteppich aussieht sondern ein einheitliches Bild ergibt, werden eben alle Fugen neu gefüllt. Damit der Mörtel gut hält, wird der Stoff mit einer Art Sandstrahlung abgeblasen. Damit werden dann auch in einem die Steine gesäubert. „Die Brücke sieht dann fast wieder aus wie neu."

    Bewusst wieder wie alt ist dagegen die Beleuchtung: Die alten Laternen sind vor ein paar Tagen wieder aufgestellt worden. „Allerdings mit modernster LED-Technik im alten Gewand", sagt Peter Schwarz. Denn so können die Energiekosten enorm gedrückt werden.

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