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    Thomas-Umzug nach Simmern vollzogen

    Als „Krönung des Wandels des Bauhofs“ bezeichnete Eckhardt Thomas, geschäftsführender Gesellschafter der Thomas-Gruppe, den Vollzug des Umzugs des Traditionsunternehmens von Kirchberg nach Simmern.

    Im Simmerner Industriepark ist die neue Werkstatt der Thomas Transporte GmbH und der Bauhof der Thomas Bau GmbH eingeweiht worden. Drei Hallen, in denen Werkstatt, Lager- und Sozialraum sowie das Bauhoflager untergebracht sind, verschaffen den 100 Mitarbeitern, die dort beschäftigt sind, auf 22.000 Quadratmetern Bedingungen, die, so Eckhardt Thomas, „effektives Arbeiten“ ermöglichen.

    Thomas löste damit ein Versprechen ein, dass er seinen Mitarbeitern gegeben hatte. Es war ihm ein Anliegen, die große Geduld seiner Mannschaft ausdrücklich bei der Einweihungsfeier in der neuen Werkstatthalle zu loben: „Was ich Euch zugemutet habe mit der Werkstatt in Kirchberg, war nicht zumutbar“, sagte Thomas. Er habe versprochen, „dass ich es ändere, denn für effektives Arbeiten braucht es vernünftiges Werkzeug und ein adäquates Arbeitsumfeld“, sagte Thomas. „Vielen, vielen Dank für Ihre Treue zum Unternehmen und Ihr Vertrauen auf den Neubau – Sie haben es verdient“, wandte sich Eckhardt Thomas an seine Mitarbeiter und stellte abschließend fest: "Sie haben die Tragödie Kirchberg lange ertragen.“

    Dies war jedoch nicht an den Standort Kirchberg gerichtet, sondern lediglich an die nicht gerade idealen Arbeitsbedingungen in den Räumlichkeiten am ehemaligen Standort. Eckhardt Thomas betonte das nach wie vor gute Verhältnis zu dem Standort, wo sein Vater Emil das Unternehmen 1930 gegründet hatte. „Das zeigt allein schon die Anwesenheit des Kirchberger Beigeordneten Wolfgang Krämer, der in Vertretung von Stadtbürgermeister Udo Kunz zur Einweihung nach Simmern gekommen ist“, sagte Eckhardt.

    Krämer zeigte im Gespräch mit unserer Zeitung auch volles Verständnis für die Entscheidung des Unternehmens, sich im Simmerner Industriegelände anzusiedeln. „Wir hegen keinen Groll gegen das Unternehmen Thomas und stehen nach wie vor in guten Kontakten“, sagte Krämer.

    Simmerns Stadtbürgermeister Andreas Nikolay griff das Thema in seinem Grußwort ebenfalls auf: „Liebe Kirchberger, die Entscheidung von Thomas für den Standort Simmern war keine Entscheidung gegen den Kirchberg, sondern eine für den Standort Hunsrück. Nur gemeinsam können wir diesen Hunsrück voranbringen. Wir müssen miteinander arbeiten.“ Sowohl Thomas als auch der Nachbar ERO hatten Optionen auf Grundstücke und hätten seinerzeit in Bingen, in Waldlaubersheim und in Ingelheim verhandelt. „Beide hätten auch dort hingehen können“, erklärte Nikolay ergänzend gegenüber unserer Zeitung.

    Der Simmerner Stadtbürgermeister erinnerte auch an den Vorgänger von Verbandsgemeindebürgermeister Michael Boos, in dessen Namen Nikolay sein Grußwort auch sprach. „So ein Schritt geschieht nicht schnell, sondern basiert auf Vertrauen. Der Dank der Stadt und der Verbandsgemeinde Simmern gilt daher auch Manfred Faust für dessen Verhandlungsgeschick“, betonte Nikolay.

    Faust konnte der Einweihungsfeier wegen Urlaubs nicht beiwohnen und den finalen Schritt des Umzugs von Thomas nach Simmern nicht miterleben: „Heute schließt sich ein Kreis, der vor zehn Jahren gezeichnet wurde“, sagte Nikolay. Zum Stichwort "zehn Jahre" hatte Eckhardt Thomas noch beizutragen, dass die Argenthaler Asphaltmischanlage eben vor zehn Jahren in Betrieb genommen wurde, was auch Anlass und Teil der Feierlichkeiten war.

    Der Unternehmensleiter dankte allen an dem Werkstattbau Beteiligten, besonders den Mitarbeitern aus dem Bereich der Thomas-Gruppe, die sich mit großem Engagement an der Realisierung der Werkstatt und des Betriebshofs eingebracht haben. Heraus stellte Thomas dabei den Werkstattleiter der Thomas-Transporte GmbH, Mirko Wieneke, der sich im Verlauf der Errichtung der neuen Gebäude als treibende Kraft erwiesen habe. Dass das Projekt am Ende so gut gelungen ist, sei auch Wienekes Verdienst: „Ihr Herz schlägt für die Thomas-Gruppe“, sagte Eckhardt Thomas.

    Das Lob für die Mitarbeiter durch den Firmenchef stellte der Parlamentarische Staatssekretär Peter Bleser in seiner kurzen Ansprache heraus: „Ohne Ihre positive Einstellung Ihren Mitarbeitern gegenüber wären Sie nicht so erfolgreich“, sagte Bleser.

    Thomas beschäftigt in den Zweigen Straßenbau, Zement, Transportbeton, Natursteinasphalt und Betonbauteile mehr als 1300 Mitarbeiter an über 60 Standorten in ganz Deutschland und Osteuropa. 3 Millionen Euro hat Thomas am Standort Simmern investiert.

    Von unserem Redaktionsleiter Thomas Torkler

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