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    KastellaunSchnelles Internet für die VG Kastellaun

    Mit Vollgas durchs weltweite Datennetz: Spätestens Ende 2012 soll allen Kommunen der Verbandsgemeinde Kastellaun eine schnelle Internetverbindung zur Verfügung stehen. Das gab VG-Chef Marlon Bröhr bei der jüngsten Ratssitzung bekannt. „Wir waren viele Jahre um diese Lösung bemüht“, wie der Bürgermeister verdeutlichte.

    Kastellaun - Mit Vollgas durchs weltweite Datennetz: Spätestens Ende 2012 soll allen Kommunen der Verbandsgemeinde Kastellaun eine schnelle Internetverbindung zur Verfügung stehen. Das gab VG-Chef Marlon Bröhr bei der jüngsten Ratssitzung bekannt. „Wir waren viele Jahre um diese Lösung bemüht“, wie der Bürgermeister verdeutlichte.

    Derzeit gibt es in der Verbandsgemeinde noch vielerorts sogenannte weiße Flecken. Damit sind unterversorgte Gebiete und Kommunen gemeint, die bisher nicht an ein klassisches Breitbandnetz angeschlossen werden konnten. Doch damit ist nun Schluss: Alterkülz, Bell, Beltheim, Buch, Dommershausen, Gödenroth, Hasselbach, Korweiler, Mastershausen, Spesenroth und Uhler sollen in naher Zukunft auf der Datenautobahn Gas geben können. Konkret heißt das, diesen Dörfern werden Übertragungsraten von mindestens 16 000 Megabit pro Sekunde garantiert, wie RWE-Mitarbeiter Joachim Busch bei der Ratssitzung in Kastellaun verlauten ließ. Es seien in einigen Fällen sogar Übertragungsraten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde möglich.

    Doch bis alle Dörfer ans Netz gehen können, werden noch einige Monate vergehen. Zunächst stehen umfangreiche Tiefbauarbeiten an, die in Kürze beginnen sollen: Gräben ziehen, Leerrohre verlegen und Glasfaserleitungen anschließen – das nimmt viel Zeit in Anspruch. Wenn das ganze Glasfasernetz funktioniert, dann zahlen die Gemeinden hierfür 105 Euro pro Einwohner. Die Gesamtsumme in der Verbandsgemeinde Kastellaun dürfte sich auf schätzungsweise 900 000 Euro belaufen.

    Während Braunshorn, Roth, Kastellaun und Michelbach (unsere Zeitung berichtete) bereits an das weltweite Datennetz angekoppelt sind, stellt Hollnich noch die Ausnahme dar. Sicher ist: Das Dorf will und wird schnelles Internet bekommen. Allerdings will man hierfür die Herkulestrasse, die mitten durchs Dorf führt, nutzen, wie Bürgermeister Peter Christ auf RHZ-Anfrage erklärte.

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