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    Dommershausen/Trier

    Rückblick aufs Pilgerjahr im Bistum Trier: Alle verbindet gemeinsamer Glaube

    Gemeinsam unterwegs sein im Gebet, im Feiern des Gottesdienstes, aber eben auch im Teilen von Geselligkeit und Freude – nach den Worten von Weihbischof Jörg Michael Peters macht dies den besonderen Wert des Pilgerns aus. Im voll besetzten Trierer Dom blickte er in einem feierlichen Pontifikalamt zurück auf das Pilgerjahr des Bistums Trier.

    Die Gläubigen feierten das Ende der Wallfahrten für das Jahr 2017. Für das kommende Jahr kann man sich bereits für Pilgerfahrten anmelden.
    Die Gläubigen feierten das Ende der Wallfahrten für das Jahr 2017. Für das kommende Jahr kann man sich bereits für Pilgerfahrten anmelden.
    Foto: Julia Fröder

    Lourdes und Fatima waren in diesem Jahr die Ziele der Bistumswallfahrten, zu denen insgesamt 555 Menschen pilgerten, um sich durch die Botschaft des Evangeliums neu berühren und ansprechen zu lassen. „Diese Botschaft ist nicht durch unsere Ratio, durch den Verstand zu durchdringen“, erklärte Weihbischof Peters in seiner Predigt. Vielmehr gehe jeder Wallfahrt die Einsicht voraus, dass der Mensch sich nicht findet, wenn er nur um sich selber, um seine Probleme und Gedanken kreist.

    Das Aufbrechen zur Wallfahrt „beinhaltet das Risiko, dass etwas mit mir passiert“. Das Besinnen auf das Geschenk des christlichen Glaubens, auf die tiefe Beziehung und Freundschaft mit Jesus mache das Leben erst reich und erfüllt. Diesen Glauben immer mal wieder intensiv anzuschauen, seinen Stellenwert im Leben neu zu entdecken, lohne sich. Gott locke die Menschen aus „unseren kleinen Kreisen hinaus in die Welt, damit wir ihn finden und damit zu einem wahren und erfüllten Leben gelangen können“, schloss Weihbischof Peters.

    Aus ihren Kreisen locken ließen sich in diesem Jahr 450 Pilger aus dem Bistum, die unter der geistlichen Leitung von Generalvikar Ulrich von Plettenberg und Pfarrer Joachim Waldorf an der Wallfahrt nach Lourdes teilnahmen. Unterwegs mit sechs Bussen und einem Flugzeug waren es „so viele Pilger wie schon lange nicht mehr“, stellte Pfarrer Waldorf beim Beisammensein nach dem Gottesdienst erfreut fest.

    An der zweiten Pilgerreise nach Fatima in Portugal mit Weihbischof Jörg Michael Peters und Joachim Waldorf beteiligten sich 105 Pilger. Anlass war der 100. Jahrestag der Erscheinungen der Gottesmutter vor drei Hirtenkindern. Gemeinschaft und Miteinander beeindruckten Edith und Martin Strauß aus Dommershausen von der Pfarreiengemeinschaft Kastellaun. „Vor allem um Danke zu sagen“ nahm das Ehepaar an der Wallfahrt nach Fatima teil. Dort habe die Hunsrücker vor allem die Lichterprozession begeistert. „So viele Menschen mit so vielen Sprachen kommen zusammen. Sie alle verbindet der gemeinsame Glauben.“

    Mit der größten Lourdes-Pilgergruppe aus Hermeskeil, begleitet von Kaplan Johannes Kerwer, waren Raphael Ritter und Noah Bach unterwegs. „Wir haben in den Gottesdiensten ministriert und geholfen, Rollstühle zu schieben“, berichten die beiden 15 und 14 Jahre alten Schüler. Besonders beeindruckt habe sie, „wie sich die große Gemeinschaft um kranke und behinderte Menschen kümmert“.

    Die Pilgerfahrten des Bistums Trier 2018 führen vom 8. bis 15. Juni auf den Spuren des Apostels Paulus nach Griechenland und vom 4. bis 11. September nach Lourdes. Infos und Anmeldung beim Bischöflichen Generalvikariat, Abteilung Pastorale Grundaufgaben, Pilgerfahrten Bistum Trier, Doris Fass, Telefon 0651/710 55 92 oder per E-Mail an pilgerfahrten@bgv-trier.de

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