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    Simmern

    Postkartenidylle im Schloss: Hunsrückmuseum zeigt alte Ansichten von Simmern

    Postkarten werden mitunter etwas abwertend beurteilt. Die dargestellte Idylle gilt nicht immer als "künstlerisch wertvoll". Welchen Wert solche Darstellungen aber haben, zeigt eine Postkartenausstellung im Simmerner Schloss, die das Hunsrückmuseum konzipiert hat.

    Museumsleiter Fritz Schellack (von links), Stadtbürgermeister Andreas Nikolay und Christel Schumacher freuen sich über die neue Ausstellung mit vergrößerten alten Postkarten im Foyer des Simmerner Schlosses, die ab sofort besichtigt werden kann.
    Museumsleiter Fritz Schellack (von links), Stadtbürgermeister Andreas Nikolay und Christel Schumacher freuen sich über die neue Ausstellung mit vergrößerten alten Postkarten im Foyer des Simmerner Schlosses, die ab sofort besichtigt werden kann.
    Foto: Thomas Torkler

    Von unserem Redaktionsleiter Thomas Torkler

    Im Foyer des Schlosses sind die Karten großformatig aufgehängt. Sie gewähren wertvolle Einblicke, wie es Simmern vor noch nicht allzu langer Zeit ausgesehen hat. Die Hälfte der 35 Exponate zeigt die Kreisstadt. Der Schinderhannesturm, das katholische Krankenhaus und viele andere reizvolle Perspektiven sind abgebildet. Sogar für die Liebhaber historischer Automobile ist die Ausstellung reizvoll, denn auf einigen der Bilder sind Veteranen von DKW, Opel und Mercedes zu sehen. Vor allem die Abbildung des Kirchberger Marktplatzes bietet hier eine wunderbare Galerie für Autofans.

    Veränderungen des Stadtbilds sind reizvoll

    Die andere Hälfte der Postkarten zeigt Motive aus der Simmerner Umgebung. Darunter sind auch interessante Objekte, wie zum Beispiel eine Postkarte aus Pleizenhausen, die neben dem alten Schulhaus auch das Reichsarbeitslager zeigt.

    Simmerns Stadtbürgermeister Andreas Nikolay reizt an den Abbildungen vor allem der Vergleich zwischen den alten Ansichten und der Aktualität. Wie es mal am Simmerbach ausgesehen hat, wie die Stadt sich an verschiedenen Stellen jetzt präsentiert und welche Veränderungen sich durch die geplanten Stadtsanierungsmaßnahmen ergeben werden, das macht für Nikolay den Reiz der Ausstellung aus.

    Exponate stammen aus privater Sammlung

    Die Exponate stammen aus einer privaten Sammlung, die die Stadt aufgekauft und dem Museum zur Verfügung gestellt hat. Christel Schumacher hat die Bilder digitalisiert und vergrößert.

    Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Museums zu sehen: dienstags bis freitags, 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr sowie samstags und sonntags, 14 bis 17 Uhr. Der Eingang zum Foyer erfolgt über das Hunsrückmuseum im rechten Flügel des Schlosses.

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