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    Mittelrhein-Brücke: Leise Töne kommen bei der Unesco gut an

    In der Hauptstadt Brasiliens tagt das Welterbekomitee der Unesco. Auf der Tagesordnung steht auch das Thema Mittelrhein-Brücke. Landrat Bertram Fleck meldete sich mit einem Zwischenbericht in unserer Redaktion.

    Brasilia - In der Hauptstadt Brasiliens tagt das Welterbekomitee der Unesco. Auf der Tagesordnung steht auch das Thema Mittelrhein-Brücke. Landrat Bertram Fleck meldete sich mit einem Zwischenbericht in unserer Redaktion.

    Zunächst stellte Fleck fest, dass man in Brasilia bei der Tagesordnung den Zeitplan wohl besser einhält, als dies vor einem Jahr in Sevilla der Fall war. Heute Abend gegen 22 Uhr unserer Zeit beginnen die Beratungen der Kategorie, unter die auch die Mittelrheinbrücke fällt. Hier ist die Rheinbrücke der 87. von insgesamt 116 Punkten auf der Liste, die thematisch in Natur- und Kultur-Projekte unterteilt ist. Die Kultur-Projekte fangen bei Nummer 43 der 116 Punkte an. Laut Fleck ist es nicht unüblich, dass einzelne Blöcke vorgezogen werden. Wenn die Kulturprojekte an die erste Stelle rutschen sollten, wäre die Brücke entsprechend früher an der Reihe. „Doch es ist völlig offen, wann wir dran sind“, sagt der Landrat. Er rechnet damit, dass die Brücke morgen frühestens am späten Nachmittag behandelt wird – oder erst um 23 Uhr Ortszeit. Ansonsten wird am nächsten Tag weiter getagt. Hervorragend empfindet Bertram Fleck die Arbeit der deutschen Botschaft vor Ort. „Unsere Botschafterin ist ständig präsent, vermittelt Kontakte und gibt wertvolle Tipps“, so Fleck. Die können dann auch mal den Zusatz enthalten: „Aber sagt nicht, dass ihr aus Dresden kommt.“ Nach seinen ersten Eindrücken von der Konferenz hat Fleck seinen vorsichtigen Optimismus nicht verloren. „Ich habe in allen Gesprächen mitbekommen, dass man das Vorgehen der Landesregierung positiv aufnimmt. Dass man im Gegensatz zu Dresden nicht rigoros auftritt, sondern den Dialog sucht, sich eher defensiv verhält und mit leisen Tönen sein Anliegen vorträgt, Gutachten vorlegt und sich mit den Verantwortlichen abstimmt, kommt hier in Brasilia überall sehr gut an“, hat Fleck festgestellt. Gleichzeitig gibt es bei der Konferenz in der 1,6 Millionen Einwohner zählenden Stadt auch immer wieder Grundsatzdebatten darüber, welche Entwicklungen Welterbestätten nehmen dürfen. „Das alles ist sehr spannend, vielleicht wissen wir morgen mehr“, so der Landrat.

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