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    Boppard

    Mit Regenjacke und Schirm zum Zwiebelmarkt

    Der zweitägige Zwiebelmarkt im Zentrum von Boppard ist jedes Jahr ein Publikumsmagnet. In diesem Jahr meinte es der Wettergott nicht gut mit den fahrenden Händlern.

    Ein nasser Mittwochvormittag bescherte eher Ebbe in der Kasse und sorgte für lange Gesichter am Morgen. Das Wetter vermieste den Kaufleuten die gute Laune am ersten Markttag.

    Als am Mittag dann der Regen endlich aufhörte, wagten sich die Menschen aus der Region auf den Marktplatz, die Gassen rundherum und die Rheinallee verwandelten sich in buntes Markttreiben. Händler mit schützenden Dächern waren besonders beliebt. Neu einbezogen ist der Burgplatz. Unter dem Schutz der mächtigen Linde machte sich ein neuer niederländischer Zwiebelhändler mit einer ganzen Lkw-Ladung Zwiebeln breit. Grund dafür ist die Außenbewirtschaftung, die Jahr für Jahr am Rheinufer wächst.

    Marktmeister Roman Neyer hatte im Vorfeld der Veranstaltung alle Hände voll zu tun, um ausreichend Platz für die 160 Stände der Geschäftsleute zu schaffen. „Endlich mal wieder ein neuer Zwiebelstand“, sagten einige Besucher, als sie am Mittag dem Zwiebelmarkt einen Besuch abstatteten. Die Stadtverwaltung Boppard ist nach wie vor bemüht, das Zwiebelangebot zu erweitern. Interessenten wenden sich bitte an den Marktmeister Roman Neyer bei der Stadtverwaltung Boppard, Telefon 06742/103 34.

    Auch die Restplatzvergabe am frühen Vormittag ist abgeschafft. Statt Plätze zu verlosen, wird jetzt eine Warteliste vom Marktmeister geführt. Die Liste ist gesplittet nach Produkten, sodass Händler weiter die Möglichkeit haben, Lücken zu besetzen. „In den meisten Fällen waren Marktbeschicker aus gesundheitlichen Gründen nicht angereist. Diese Plätze wurden früher über die Restplatzvergabe in Form einer Verlosung besetzt“, erläutert Neyer das Prozedere.

    Die Wetterprognosen für den heutigen Donnerstag, den zweiten Zwiebelmarkttag, sind auch nicht besser: Regenjacke, Schirm oder eine wasserdichte Jacke mit Kapuze sind in diesem Jahr auf dem Markt erforderlich, um die neuesten Trends zu erwerben, das geliebte Küchenmesser gegen ein neues zu tauschen oder ein modisches Schnäppchen zu ergattern. Modeschmuck, Lederwaren, Haushaltsgeräte, Pflegemittel und Wischtücher gehören Jahr für Jahr zum Zwiebelmarkt dazu. Nicht zu vergessen die Blumenzwiebeln, die im kommenden Frühjahr für Farbtupfer im Garten sorgen sollen, oder Halstücher und Blumen, die gerne Abnehmer finden. Gegessen und getrunken wird immer, nur die Außenbewirtschaftung fiel an Zwiebelmarkt dem Wasser von oben zum Opfer. Und bei Temperaturen um 14 Grad Celsius war es zum Stöbern an den 160 Marktständen gegenüber dem Vorjahr deutlich zu kühl. Trotz Park&Ride-Verkehr zwischen Schwimmbadparkplatz in Boppard-Buchenau und dem Hauptbahnhof parkten nur wenige Autofahrer dort und nutzten das Angebot.

    Heute geht der Zwiebelmarkt in die zweite Runde. Wer gestern dem Markt keinen Besuch abgestattet hat, hat heute eine zweite Chance auf Trends und Schnäppchen

    Von unserer Reporterin Suzanne Breitbach

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