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Mittelrhein

„Miss Rheinwein“ feiert Jubiläum

Seit 25 Jahren arbeitet Hiltrud Specht als Geschäftsführerin bei der Mittelrhein-Weinwerbung. Landrat Dr. Armin Jäger stellte die Moselanerin am 1. November 1986 ein. Seit einem Vierteljahrhundert ist sie Ansprechpartnerin für die mittelrheinischen Winzer sowie die Weinköniginnen und damit weit über die Region bekannt.

Hiltrud Specht (rechts) ist mittlerweile seit 25 Jahren aktiv, um den mittelrheinischen Wein zu vermarkten und bekannter zu machen.
Hiltrud Specht (rechts) ist mittlerweile seit 25 Jahren aktiv, um den mittelrheinischen Wein zu vermarkten und bekannter zu machen.
Foto: Suzanne Breitbach

Mittelrhein – Seit 25 Jahren arbeitet Hiltrud Specht als Geschäftsführerin bei der Mittelrhein-Weinwerbung. Landrat Dr. Armin Jäger stellte die Moselanerin am 1. November 1986 ein. Seit einem Vierteljahrhundert ist sie Ansprechpartnerin für die mittelrheinischen Winzer sowie die Weinköniginnen und damit weit über die Region bekannt.

Die Winzertochter aus Poltersdorf an der Mosel ist vom Fach. Sie ist gelernte Winzerin. Als Gebietsweinkönigin Mosel-Saar-Ruwer repräsentierte sie ihre Heimat in den Jahren 1972 bis 1973. Zudem amtierte sie von 1973 bis 1974 als stellvertretende Deutsche Weinkönigin. Seit 1972 moderiert sie Weinproben und leitet Weinseminare mit wechselnden Themen.

1981 begann sie als Sachverständige bei der Qualitätsweinprüfung. Noch heute ist sie Prüferin bei der Landesprämierung. Erstmals in Kontakt mit dem Mittelrhein kam sie im Jahr 1983, als Willi Nickenig sie zur Weinprobensprecherin für die Bopparder Weinprobe bestellte. Noch im selben Jahr fragten die Winzer nach, ob sie nicht die Geschäftsführerstelle der Weinwerbung Mittelrhein übernehmen könne. Da ihre beiden Kinder noch zu klein waren, sagte sie damals ab. Doch Willi Nickenig (Boppard) sowie die beiden Spayer Winzer Adolf Weingart und Heinrich Müller ließen nicht locker: Drei Jahre später klopften sie erneut an. Und dieses Mal sagte Hiltrud Specht zu.

Das ist nun schon 25 Jahre her. Ihr erstes Ziel war es damals, Winzer und Gastronomen an einen Tisch zu bringen, gemeinsam zu arbeiten und zu kommunizieren. Mit den Mittelrhein-Momenten, die vor 16 Jahren ins Leben gerufen wurden, ist das gelungen. Dabei fungierte sie nicht nur als wichtige Anlaufstelle für die Winzer. Zehn Jahre lang war sie darüber hinaus auch Geschäftsführerin des Weinsiegels Mittelrhein. Überhaupt ist die Liste ihrer Ämter lang: Von 1991 bis 1995 gehörte sie dem Marketingausschuss Fremdenverkehr und Heilbäderverband an. Von 2005 bis 2007 war sie im Arbeitskreis Vitour Unesco Welterberegionen aktiv. Dem Verwaltungsrat des Deutschen Weininstituts gehört sie seit 1990 an.

Zu ihren Aufgaben gehörte es auch, 73 Mittelrhein-Repräsentantinnen zu betreuen. Von 42 Mittelrhein-Weinköniginnen, die seit 1950 gekrönt wurden, hat Hiltrud Specht 22 junge Damen vorbereitet und begleitet. Dabei war sie stets eine wichtige Ansprechpartnerin, die die Termine der Repräsentantinnen des mittelrheinischen Weins organisierte. Höhepunkt dürfte sicherlich die Wahl der eigenen Tochter Christina gewesen sein, der im Jahr 2000 die Mittelrhein-Weinkrone aufgesetzt wurde. Ein Jahr später brachte diese es sogar zur Deutschen Weinprinzessin.

Derzeit hat Hiltrud Specht wieder alle Hände voll zu tun. Am 26. November wird die neue Gebietsweinkönigin vom Mittelrhein in der Bopparder Stadthalle inthronisiert. Abendliche Treffen mit den vier Bewerberinnen stehen daher auf der Tagesordnung. „Ich bin nicht zum Geldverdienen zur Weinwerbung Mittelrhein gegangen, sondern es war mir eine Herzensangelegenheit“, sagt sie. „Die Freude am Wein, der Umgang mit den vielen Menschen, das Gespräch mit den Winzern im Anbaugebiet und die Arbeit mit den jungen Bewerberinnen schätze ich.“ Auch nach 25 Jahren sei es immer noch ihr Traumberuf. Suzanne Breitbach

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