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Kirchberg

Miete der Stadthalle etwas teurer

Wer in Zukunft die Kirchberger Stadthalle mieten will, muss dafür etwas tiefer in die Tasche greifen. Das hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

Umfangreich in den Stadtsäckel greifen musste die Stadt Kirchberg für die Sanierung der Stadthalle. Nun präsentiert sie sich auf neuestem Stand – was den Stadtrat veranlasst hat, die Nutzungsgebühren zu erhöhen.
Umfangreich in den Stadtsäckel greifen musste die Stadt Kirchberg für die Sanierung der Stadthalle. Nun präsentiert sie sich auf neuestem Stand – was den Stadtrat veranlasst hat, die Nutzungsgebühren zu erhöhen.
Foto: Thomas Torkler

Die neue Gebührenordnung für die Nutzung der Bühne und der beiden Vereinsräume soll am 1. Januar 2018 in Kraft treten. Die Mietkosten für die gesamte Halle (großer und/oder kleiner Saal) werden zum 1. Januar 2019 angepasst. Zudem stimmte das Gremium über Änderungen im Mietvertrag und über die Weiterführung eines Konzessionsvertrages ab.

Zehn Jahre galt ein Konzessionsvertrag mit einem ortsansässigen Getränkehändler. Die Mieter der Stadthalle waren bisher also verpflichtet, ihre Getränke ausschließlich bei diesem Händler einzukaufen. Da der Vertrag nun fristgerecht endete, sprach sich der Rat gegen eine Verlängerung oder Neuvergabe dieser Konzession aus. „Wir wollen die Mieter nicht zu etwas zwingen“, so die nahezu einhellige Meinung der Ratsmitglieder. In Zukunft sollen die Nutzer der Halle in Sachen Getränkelieferung also freie Wahl haben.

Die neue Gebührenordnung für die Nutzung der Stadthalle wurde vereinfacht. Die Gebühren sind zum einen nach Art der Veranstaltung gestaffelt – etwa nach gewerblichen, kommerziellen, vereinsinternen oder politischen Veranstaltungen oder nach Familienfeiern. Zum anderen wird nach den gemieteten Räumlichkeiten unterschieden. Für eine Familienfeier in der gesamten Halle etwa ist eine Gebühr von 125 Euro fällig. Handelt es sich jedoch um eine gewerbliche Veranstaltung, zahlen die Mieter 500 Euro. Nutzt ein Verein den großen Vereinsraum für eine interne Feier, muss er dafür 60 Euro zahlen, der kleine Vereinsraum schlägt mit 50 Euro zu Buche. Für alle Mieter der Halle, der Küche und des Foyers ist zudem eine Reinigungspauschale in Höhe von bis zu 125 Euro fällig.

Die Nutzung der kompletten Bühne kostet ab 1. Januar 2018 je nach Veranstaltungsart 50 oder 75 Euro. Neu dabei ist, dass Auf- und Abbau nur noch durch den Vermieter, also die Stadt, erfolgen darf. „An den Bühnenelementen gab es bisher fast immer Schäden, und die Ersatzteile sind sehr teuer“, begründet Stadtbürgermeister Udo Kunz diese Entscheidung, die sich auch im überarbeiteten Mietvertrag wiederfindet. Zudem kann der Mieter nach Wunsch ab sofort auch den Auf- und Abbau der Tische und Stühle hinzubuchen. Hierfür bekommt er dann die Arbeitsstunden der städtischen Mitarbeiter in Höhe von 30 Euro in Rechnung gestellt. ces

Auskünfte zur Stadthalle erteilt Larissa Podkin unter Telefon 06763/910.313

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