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    St. Goar/Oberwesel

    Lose Felsbrocken: B9 zwischen Oberwesel und St. Goar wird kurzfristig gesperrt

    Die linke Rheinstrecke hat es derzeit in sich. Nach einem Felssturz am 8. Januar meldeten gleich mehrere aufmerksame Autofahrer am Sonntagmorgen erneut einen kleineren Felsabgang auf der Bundesstraße 9 im Bereich zwischen der Einfahrt in den Betttunnel (236 Meter) und der Wahrschau gegenüber dem mächtigen Loreleyfelsen.

    Zwischen der Einfahrt zum Betttunnel in südlicher Fahrtrichtung und Wahrschau ist am frühen Sonntagmorgen eine kleinere Menge Geröll auf der Fahrbahn der B 9 und dem Radweg gelandet.
    Zwischen der Einfahrt zum Betttunnel in südlicher Fahrtrichtung und Wahrschau ist am frühen Sonntagmorgen eine kleinere Menge Geröll auf der Fahrbahn der B 9 und dem Radweg gelandet.
    Foto: Suzanne Breitbach

    Von unserer Reporterin Suzanne Breitbach

    Erinnerungen wurden wieder geweckt, zumal nach dem Felssturz am 8. Januar für rund eine Woche die B 9 aus Sicherheitsgründen voll gesperrt werden musste. "Dieses Mal ist es nicht so schlimm, wie vor wenigen Wochen am Ortsausgang von St. Goar", gab der Landesbetrieb Mobilität am Montagvormittag Entwarnung.

    Kleineres Geröll hatte sich aufgrund eines Felsrutsches durch den Fangzaun hindurch den Weg zu Tal gesucht. "Die Fangnetze haben ihren Job gut gemacht, sonst wäre mehr zu Tal gefallen", sagt Marc Rauhut vom LBM Bad Kreuznach nach der ersten Besichtigung am Montagvormittag.

    Autofahrer müssen Wartezeiten einplanen

    Lose Brocken müssen nun weggeräumt werden. Ob weitere Maßnahmen in Erwägung gezogen werden müssen, wird Uwe Schroeder von der Abteilung Geotechnik beim LBM am Dienstagmittag entscheiden. Fest steht, dass für die Entfernung der losen Brocken die B 9 kurzfristig gesperrt werden muss. Autofahrer werden deshalb gebeten, in den kommenden Tagen frühzeitig ihre Fahrt in Richtung Oberwesel oder in Richtung St. Goar anzutreten, um mögliche Standzeiten einzuplanen.

    Beschädigt oder verletzt wurde durch dieses jüngste Ereignis niemand. Dennoch bittet der Landesbetrieb Mobilität die Verkehrsteilnehmer in diesem Bereich um erhöhte Vorsicht. Nicht umsonst sind Warnschilder aufgestellt und die Geschwindigkeit auf maximal 50 Stundenkilometer reduziert. "Mit kleineren Abgängen muss entlang der B 9 immer wieder gerechnet werden", sagt ein LBM-Sprecher.

    Beobachtungen an die Straßenmeisterei melden

    Wer in den kommenden Tagen an der B 9 Beobachtungen über Gesteinsabgänge machen sollte, wird gebeten, sich mit der Straßenmeisterei in Simmern unter Telefon 06761/940 50 oder außerhalb der Dienstzeiten bei der Polizeiinspektion Boppard unter Telefon 06742/8090 zu melden und das Ereignis genauer zu beschreiben.

    Boppard Simmern
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