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    LBM stopft Löcher auf den Straßen

    Zwei harte Winter mit viel Schnee und eisigen Temperaturen haben die Straßen im Rhein-Hunsrück-Kreis arg ramponiert.

    Zwei Tage benötigt der Bautrupp aus Mitarbeitern der Straßenmeistereien, um alle Schlaglöcher auf der rund vier Kilometer langen Landstraße zwischen Liebshausen und Rheinböllen zu beseitigen. Die Autofahrer sind dankbar dafür.
    Zwei Tage benötigt der Bautrupp aus Mitarbeitern der Straßenmeistereien, um alle Schlaglöcher auf der rund vier Kilometer langen Landstraße zwischen Liebshausen und Rheinböllen zu beseitigen. Die Autofahrer sind dankbar dafür.
    Foto: Werner Dupuis

    Liebshausen - Zwei harte Winter mit viel Schnee und eisigen Temperaturen haben die Straßen im Rhein-Hunsrück-Kreis arg ramponiert.

    Autofahrer beklagen sich über die vielen Schlaglöcher. Nun startete ein Sonderprogramm des Landes, um die ärgsten Schäden zu beseitigen. 600.000 Euro werden zusätzlich in die Reparatur der vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) Bad Kreuznach betreuten Straßen in den drei Landkreisen Rhein-Hunsrück, Bad Kreuznach und Birkenfeld investiert.

    Auf den rund vier Kilometern der Landstraße 214 zwischen Liebshausen und Rheinböllen begannen gestern die Ausbesserungsarbeiten. Aus jeweils acht Mitarbeitern der zuständigen Straßenmeistereien besteht ein Bautrupp. Mit einer Fräse werden die schadhaften Bereiche im Straßenbett gelockert und entfernt. Ein speziell für die Reparatur konstruierter Straßenfertiger bringt die neue Deckschicht auf. Eine Walze verdichtet den siedend heißen Straßenbelag. Mit drei Lkw wird das Baumaterial an- und abgefahren. Ausschließlich die maroden Stellen werden erneuert.

    Rund zwei Tage benötigt die Kolonne, um die L214 wieder in einen akzeptablen Zustand zu versetzen. 200 Tonnen Mischgut werden verarbeitet, und laut Aussage eines LBM-Fachmanns wird die Oberfläche auf 2500 Quadratmetern erneuert.
    Die Einwohner aus Liebshausen registrierten die Bauarbeiten mit großer Zufriedenheit. Im Januar hatte sich der Gemeinderat mit einer Petition an Ministerpräsident Beck gewand und den Zustand der Straße angeprangert.

    Die Initiative des Landes erfolgt zusätzlich zu den bereits laufenden Bauprogrammen. Bei den Landstraßen werden 16 Projekte in Angriff genommen. Dazu gehören die L162 zwischen Woppenroth und Rhaunen, die L106 zwischen St. Goar und Hungenroth und die L225 zwischen Hasselbach und der Hunsrückhöhenstraße.
    „Dass wir mit unserer in den vergangenen Jahren entwickelten Strategie auf dem richtigen Weg sind, wird dadurch deutlich, dass die Kreise ebenfalls bereit sind, Zusatzgelder für die Reparatur ihres Straßennetzes nach dem vorgeschriebenen System auszugeben“, sagte Norbert Olk, Leiter des LBM Bad-Kreuznach beim Startschuss in Liebshausen. Der Rhein-Hunsrück-Kreis schießt 180.000 Euro aus dem eigenen Etat dazu.

    27 zusätzliche Projekte sind in der Kategorie bei den Kreisstraßen am Rhein und auf dem Hunsrück betroffen. Die K19 zwischen Nickweiler und Nannhausen wird beispielweise repariert, genauso wie die Zuwegung von der L205 zum Steffenshof oder die K92 zwischen Damscheid und Oberwesel.

    Die neue Instandhaltungsstrategie erlaubt, so erläutert Norbert Olk, die akuten Schäden jetzt zu beheben und gleichzeitig eine stabilere Grundlage für einen späteren Ausbau zu schaffen. Die alte Fahrbahn könne dann in vielen Fällen als Unterkonstruktion für den weiteren Ausbau genutzt werden. So würde auch langfristig die jetzt getätigte Investition nicht verloren gehen.

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