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    Keine neuen Wohnheime für Behinderte im Rhein-Hunsrück-Kreis

    Die Wohnheime für behinderte Menschen im Rhein-Hunsrück-Kreis sind allesamt ausgelastet. Ebenso die Einrchtungen für betreutes Wohnen. Obwohl die Zahl behinderter Menschen zunimmt, wird es keine neuen Heime geben.

    Eltern behinderter Kinder der Theordor-Heuss-Schule demonstrierten vor der jüngsten Kreistagssitzung für das Recht ihrer fast erwachsenen behinderten Kinder auf ein selbstbestimmtes Leben und forderten den Ausbau von Wohnheimplätzen. Landrat Bertram Fleck (rechts) lud die Eltern zum Gespräch ein.
    Eltern behinderter Kinder der Theordor-Heuss-Schule demonstrierten vor der jüngsten Kreistagssitzung für das Recht ihrer fast erwachsenen behinderten Kinder auf ein selbstbestimmtes Leben und forderten den Ausbau von Wohnheimplätzen. Landrat Bertram Fleck (rechts) lud die Eltern zum Gespräch ein.
    Foto: Werner Dupuis

    Rhein-Hunsrück - Die Wohnheime für behinderte Menschen im Rhein-Hunsrück-Kreis sind allesamt ausgelastet. Ebenso die Einrchtungen für betreutes Wohnen. Obwohl die Zahl behinderter Menschen zunimmt, wird es keine neuen Heime geben.

    Ambulant vor stationär. Dieses vom Land ausgegebene Motto betrifft auch die Behindertenhilfe. Es werden daher im Rhein-Hunsrück-Kreis auf absehbare Zeit keine neuen Wohnheime für geistig und mehrfachbehinderte Menschen mehr gebaut. Um dem Anstieg der Zahl behinderter Menschen wirkungsvoll zu begegnen, soll die "ambulante Wohnunterstützung" forciert werden, teilt die Kreisverwaltung in ihrem Bericht zur regionalen Teilhabeplanung mit.

    Laut Erhebung der Kreisverwaltung  brauchen in den nächsten vier Jahren 18 geistig oder mehrfach behinderte Menschen "Wohnunterstützung". 56 Personen kommen zwischen 2015 und 2019 hinzu. Weitere 47 geistig und mehrfach behinderte Menschen bedürfen von 2020 bis 2030 Unterstützung beim Wohnen. Dehalb entwickelt die Kreisverwaltung gemeinsam mit den Einrichtungen und sozialen Diensten im Kreis einen Konzept zum ambulanten Wohntraining, das behinderten Menschen ermöglichen soll, nach dem Auszug aus dem Elternhaus mit ambulanter Unterstützung direkt in einer eigenen Wohnung oder Wohngemeinschaft zu leben.

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