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    Kastellauner Stadtwald strahlt bei Neonnacht

    Nur wenige Tage nach der Mitsommernacht sind alle, die Märchen, Feen und Elfen lieben und eine sphärische Welt unter dem Blätterdach alter Buchen und Eichen erleben wollen, zur großen Neonnacht im Waldabenteuer eingeladen. Am Samstag, 24. Juni, findet zum fünften Mal dieses, vom Haus Funtasie im Kastellauner Stadtwald organisierte besondere Spektakel statt.

    Unter dem Dach dieses riesengroßen Pilzes können die Besucher in der Neonnacht Schutz suchen. Die Teilnehmer des Workcamps haben ihn aus Draht, Papier und Styropor gebaut.  Fotos: Werner Dupuis
    Unter dem Dach dieses riesengroßen Pilzes können die Besucher in der Neonnacht Schutz suchen. Die Teilnehmer des Workcamps haben ihn aus Draht, Papier und Styropor gebaut. Fotos: Werner Dupuis

    In Kooperation mit vielen Partnern entstanden wieder zahlreiche skurrile Objekte. Nach Einbruch der Dunkelheit werden diese angestrahlt und mit ganz unterschiedlichen Lichtquellen zum Leuchten gebracht. Umrahmt wird das Spektakel durch ein buntes Musik- und Showprogramm.

    Aus Estland ist Evgenhi zum Workcamp in den Hunsrück gereist. Nach der Arbeit hat er noch viel Zeit, um Land und Leute kennenzulernen.
    Aus Estland ist Evgenhi zum Workcamp in den Hunsrück gereist. Nach der Arbeit hat er noch viel Zeit, um Land und Leute kennenzulernen.

    Schüler der Integrierten Gesamtschule haben ein Schwarzlicht-Theaterstück eingeübt. In ihrer Lichtshow läuft Esteffania aus Köln Slalom zwischen den Waldbäumen. Tanzwellenleiter wechseln sich ab mit einem Feuerspucker. Ein Gastspiel gibt die Tanzgruppe Wild Cats aus Laubbach. Auf der Bühne vor dem Haus Funtasie bitten die Akustikr die Besucher mit hangemachter Musik und einem bunten Mix aus Oldies, Klassikern und Rock'n'Roll zum Tanz.

    Schon seit zwei Wochen läuft ein speziell zur Vorbereitung der Neonnacht ins Leben gerufene Workcamp vom Internationalen Jugendgemeinschaftsdienst (ijgd) statt.

    Zehn junge Leute aus Hongkong, Südkorea, Mexiko, Türkei, Finnland, Estland, Litauen, Italien und Deutschland im Alter zwischen 16 und 26 Jahren bauen aus Draht, Zeitungspapier, Pappe, Styropor und viel Leim fantasievolle Figuren, die allesamt während der Neonnacht zum Leuchten gebracht werden. Die Geschichte von Alice im Wunderland und Impressionen aus dem Leben prähistorischer Höhlenmenschen haben die Campteilnehmer als Vorlage gewählt, um sie figürlich umsetzten.

    Einen riesengroßen Pilz haben die Jugendlichen gebaut, unter dessen Dach im dunklen Wald der Besucher Schutz finden kann. Es sind sonderbare Wesen, die in der Dunkelheit zum Leben erwachen. Das außergewöhnliche visuelle Erlebnis lässt nicht nur Träume Realität werden, sondern gibt auch Raum für Assoziationen. Wenn sich der Besucher darauf einlässt, kann er ganz neu seine Umwelt und Teile der Schöpfung entdecken. Mit dem Wald und der Natur kann er eng in Kontakt zu treten.

    Primäres Ziel des Workcamps ist es, durch interkulturelles und soziales Lernen sowie gemeinsames Arbeiten, die Verständigung zwischen den Völkern zu fördern, über nationale Grenzen und Barrieren hinweg Vertrauen aufzubauen und sich persönlich gegenseitig kennenzulernen. Die Gruppe leistet freiwillige unentgeltliche Arbeit. Die Wochenpensum beträgt dabei 25 Stunden. Je nach Intensität des Projektes – und wenn die Teilnehmer einverstanden damit sind –, kann die Arbeitszeit aber auch länger sein. Die Campsprache ist Englisch. In der Regel finden die Workcamps in Zusammenarbeit mit staatlichen Institutionen, freien Verbänden und Initiativen statt. So kam auch der Kontakt mit dem Haus Funtasie zustande.

    Die Neonnacht beginnt am Samstag, 24. Juni, um 20 Uhr. Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt, 13- bis 18-Jährige zahlen 3, Erwachsene 5 Euro. Info: Haus Funtasie, Südstraße 26, Kastellaun, am Schinderhannes-Radweg. www.neonacht. eu

    Von unserem Reporter
    Werner Dupuis

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