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    Höchste Zeit für Winterreifen

    Zur kalten Jahreszeit wechseln wir nicht nur unsere Kleider, sondern auch die Autoreifen: Die Reifenhändler, Werkstätten und Autohäuser im Rhein-Hunsrück-Kreis haben derzeit alle Hände voll zu tun. Noch sind Termine für einen Reifenwechsel kurzfristig zu bekommen. Das hat eine Umfrage unserer Zeitung ergeben.

    Alle Hände voll zu tun haben zurzeit die Reifenhändler, Autohäuser und Werkstätten im Rhein-Hunsrück-Kreis: Sie montieren Winterreifen. Auch beim Reifenhaus Kiehl in Simmern ist der Andrang groß. Der erfahrene Reifenexperte Harald Korten (Foto) bereift täglich zig Autos.
    Alle Hände voll zu tun haben zurzeit die Reifenhändler, Autohäuser und Werkstätten im Rhein-Hunsrück-Kreis: Sie montieren Winterreifen. Auch beim Reifenhaus Kiehl in Simmern ist der Andrang groß. Der erfahrene Reifenexperte Harald Korten (Foto) bereift täglich zig Autos.
    Foto: Werner Dupuis

    Rhein-Hunsrück - Zur kalten Jahreszeit wechseln wir nicht nur unsere Kleider, sondern auch die Autoreifen: Die Reifenhändler, Werkstätten und Autohäuser im Rhein-Hunsrück-Kreis haben derzeit alle Hände voll zu tun. Noch sind Termine für einen Reifenwechsel kurzfristig zu bekommen. Das hat eine Umfrage unserer Zeitung ergeben.

    Die Branche erwartet bei den Winterreifen keine Lieferengpässe wie im vergangenen Jahr, da die Reifenhändler deutlich höhere Bestände angelegt haben. Doch die Autofahrer müssen in diesem Jahr deutlich tiefer in die Tasche greifen. Grund: Die Preise für Winterreifen sind wegen der gestiegenen Rohstoffpreise für Kautschuk um durchschnittlich 9,2 Prozent gestiegen. Aber den meisten Verkehrsteilnehmern bleibt keine Wahl: Wer seinen Versicherungsschutz nicht riskieren und nicht gegen die Straßenverkehrsordnung verstoßen will, muss bei Glatteis, Schneeglätte und Schneematsch sein Fahrzeug auf Winter- oder auf Ganzjahresreifen umrüsten, so besagt es eine Verordnung aus dem Jahr 2010. Daran halten sich offenbar die meisten Autofahrer, wie ein Blick in die Werkstätten am Mittelrhein und auf dem Hunsrück zeigt: Der Andrang ist groß. Bei Wilfried Martin in Kirchberg standen bereits an den ersten Oktobertagen zig Kunden auf der Matte. „Es ging eine Woche früher los als noch im Vorjahr. Die Autofahrer sind vorsichtiger geworden“, sagt der Reifenhändler. Die Menschen wissen um die Gefahr, eines frühzeitigen Wintereinbruchs. Das wiederum bereitet den Werkstätten viel Arbeit. Und das wird in den kommenden Wochen so weitergehen. Reifenmann Martin nimmt’s gelassen: „So ist das Saisongeschäft nun mal.“ Er rät allen Autofahrern, sich zeitnah um neue Winterreifen zu kümmern, um längere Wartezeiten zu vermeiden.

    Auch in der Werkstatt von Stefan Nick ist die Umrüstung von Sommer- auf Winterreifen im vollen Gange. „Wir machen bis zu vier Fahrzeuge pro Stunde parat“, erklärt der Reifenexperte aus Boppard. Im nur wenige Kilometer entfernten Bad Salzig zeigt sich ein ähnliches Bild. Beim Autohaus Tumbi Schmidt herrscht ein schwungvolles Winterreifengeschäft. „Die ersten Kunden kamen schon Mitte September. Und der größte Andrang steht uns erst noch bevor“, berichtet Teiledienstleiter Wolfgang Preuß. Auch den Händlern auf der Hunsrück-Höhe beschert der bevorstehende Winter viele Aufträge, wie Reifen Beitz in Reckershausen bestätig. Viele Autofahrer lassen auch beim Reifenhaus Kiehl in Simmern ihre Reifen wechseln: „Bei uns geht das ruck, zuck. Auch kurzfristig sind bei uns noch Termine frei.“ eck

    Boppard Simmern
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