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    KastellaunGeschichten um das Haus Maull erzählen

    Mehr nur als eine bemerkenswerte Immobilie mit einer für Hunsrücker Verhältnisse außergewöhnlich repräsentativen Schieferfassade, die jedem Besucher der Kastellauner Marktstraße ins Auge sticht, ist das Haus Maull.

    Horst Roland Hebel und Ute Königstedt (rechts) vermitteln den Gästeführern die entsprechenden Geschichten zur Geschichte des Hauses Maull. Zur Unterstützung wurde jetzt von der Stadt Kastellaun ein Flyer in Deutsch und Englisch herausgegeben.
    Horst Roland Hebel und Ute Königstedt (rechts) vermitteln den Gästeführern die entsprechenden Geschichten zur Geschichte des Hauses Maull. Zur Unterstützung wurde jetzt von der Stadt Kastellaun ein Flyer in Deutsch und Englisch herausgegeben.
    Foto: Werner Dupuis

    Die schwierige Gratwanderung zwischen der Erhaltung denkmalgeschützter Bausubstanz und einer sinnvollen Nutzung ist hier vorbildlich gelungen. Mitten in der Altstadt wird Geschichte nicht steif und allzu museal präsentiert. Ein stilvolles Hotel mit Restaurant und ein charmantes Café sind Orte gelebter Gastlichkeit.

    Selbstverständlich darf das Haus Maull bei keiner Stadtführung fehlen. Deshalb werden von Horst Roland Hebel, einem pensionierten Lehrer und profunden Kenner nicht nur der Stadtgeschichte, sondern auch der gesellschaftlichen Konventionen in vergangenen Zeiten, die Gästeführer mit dem entsprechenden Insiderwissen versorgt. Ihm zur Seite steht Ute Königstedt, die im Dachgeschoss lebt. Jetzt ist eine Broschüre in Deutsch und Englisch erschienen, die Einheimischen und Touristen gleichermaßen das Haus vorstellt.

    Die Besucher gehen auf eine Zeitreise. Sie erhalten einen Einblick in die Geschichte der Stadt mit der Burg, ihren bedeutenden Märkten, sie lernen Handwerker, Händler und die Vereine kennen. 220 Jahre lebte die Familie Maull in dem Haus. Als Landwirte und Bierbrauer brachten sie es zu Wohlstand. Sie züchteten Pferde, betrieben eine Tabakspinnerei und unterhielten ein Gasthaus. Der blaue Salon und einige mit Möbeln und Utensilien aus dem Familienfundus ausgestattete Räume zeugen vom bürgerlichen Glanz. Im Erdgeschoss ist noch die mittelalterliche Stadtmauer integriert. Die Stadtführer gehen auch in den Keller mit seinen uralten Gewölben.

    Von unserem Reporter Werner Dupuis

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