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    Forstwirt ist ein Beruf mit Zukunft

    Rheinland-Pfalz ist das waldreichste Bundesland. Um den Wald mit seinen vielfältigen Funktionen für kommende Generationen zu erhalten, braucht die Forstverwaltung gut ausgebildeten Nachwuchs. Zurzeit läuft das Bewerbungsverfahren für Berufsanfänger, die im kommenden Jahr ihre dreijährige Ausbildung beginnen wollen. Wie in vielen anderen Bereichen der Arbeitswelt hat sich auch das Anforderungsprofil des Forstwirtes grundlegend gewandelt. Neben Muckis ist jede Menge Köpfchen gefragt. Das Berufsbild des Forstwirtes ist wesentlich umfangreicher und komplexer als noch vor Jahren. Einhergehend mit der Technisierung der Arbeitsabläufe haben sich die Forstwirte immer mehr zu Alleskönnern entwickelt, deren Arbeitsplatz die Natur ist.

    Hochzufrieden sind der Forstwirtschaftsmeister Jürgen Bast (3. v. rechts) und Forstamtsleiter Uwe Schikorr mit ihren fünf Auszubildenden. Ein breites Spektrum erwartet die jungen Leute bei ihrer dreijährigen Lehre: Auch Mädchen sind willkommen.
    Hochzufrieden sind der Forstwirtschaftsmeister Jürgen Bast (3. v. rechts) und Forstamtsleiter Uwe Schikorr mit ihren fünf Auszubildenden. Ein breites Spektrum erwartet die jungen Leute bei ihrer dreijährigen Lehre: Auch Mädchen sind willkommen.
    Foto: Werner Dupuis

    Simmern - Rheinland-Pfalz ist das waldreichste Bundesland. Um den Wald mit seinen vielfältigen Funktionen für kommende Generationen zu erhalten, braucht die Forstverwaltung gut ausgebildeten Nachwuchs. Zurzeit läuft das Bewerbungsverfahren für Berufsanfänger, die im kommenden Jahr ihre dreijährige Ausbildung beginnen wollen. Wie in vielen anderen Bereichen der Arbeitswelt hat sich auch das Anforderungsprofil des Forstwirtes grundlegend gewandelt. Neben Muckis ist jede Menge Köpfchen gefragt. Das Berufsbild des Forstwirtes ist wesentlich umfangreicher und komplexer als noch vor Jahren. Einhergehend mit der Technisierung der Arbeitsabläufe haben sich die Forstwirte immer mehr zu Alleskönnern entwickelt, deren Arbeitsplatz die Natur ist.

    Waren früher überwiegend Landwirte während der Winterzeit mit der gefährlichen und kräftezehrenden Tätigkeit des Holzeinschlags beschäftigt, so übernehmen dies heute hochkomplexe Maschinen.

    Der Forstwirt ist immer mehr für die Vorbereitung der Holzernte und die Pflege der Bestände zuständig. Gute Aussichten haben junge Leute, die den Beruf des Forstwirtes erlernen. Optimierte Arbeitsverfahren und Techniken erleichtern die Arbeit im Wald und minimieren die körperliche Beanspruchung. Selbstständiges Planen sowie das Durchführen und Kontrollieren der eigenen Arbeit rücken in den Vordergrund. In der Regel arbeiten die Forstwirte im Team. Nach abgeschlossener Ausbildung können sie sich weiter spezialisieren, zum Beispiel zum Maschinenführer. Nach einigen Jahren Berufserfahrung eröffnet sich die Fortbildungsmöglichkeit zum Forstwirtschaftsmeister.

    Denis Korbion aus Ohlweiler gehört zu den fünf Auszubildenden des Simmerner Forstamts. Nach seinem Fachabitur absolvierte er ein Praktikum im Wald. Die Arbeit gefiel ihm so gut, dass er blieb. Die vielfältigen Anforderungen und die Arbeit in der Natur faszinieren Korbion besonders. Auch wenn es im Winter eiskalt und nach einem Regentag selbst die beste Outdoor-Kleidung völlig durchnässt ist, möchte er mit keinem anderen Beruf tauschen. In Bad Kreuznach geht er zur Berufsschule. Zweimal pro Lehrjahr findet die überbetriebliche Ausbildung in Hachenburg statt.

    Rheinland-Pfalz stellt jährlich 40 Auszubildende für den Beruf Forstwirt/in ein. Ausgebildet werden sie von besonders qualifizierten Forstämtern. Im Rhein-Hunsrück-Kreis sind dies Boppard, Kastellaun und Simmern. Die Nachfrage nach qualifizierten Forstwirten ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen, die Berufsaussichten sind erstklassig. Beispielsweise haben alle Lehrlinge der letzten Ausbildungsjahrgänge vom Forstamt Simmern direkt nach erfolgreich abgelegter Prüfung einen Arbeitsplatz gefunden. Werner Dupuis

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