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Dichtelbach

Dichtelbacher Orgel erstrahlt in neuem Glanz

Kein Gottesdienst ohne Orgel – und wenn eines der Instrumente ein Problem hat, muss es natürlich wieder instand gesetzt werden. Dies war auch in Dichtelbach der Fall, wo die neu restaurierte Orgel mit einem besonderen „Dankeschön-Konzert“ wieder in Betrieb genommen wurde.

Organistin Laura Witowski (links) und Sopranistin Miriam Rot begeisterten das Publikum beim Konzert in Dichtelbach.
Organistin Laura Witowski (links) und Sopranistin Miriam Rot begeisterten das Publikum beim Konzert in Dichtelbach.
Foto: Friedhelm Klumb

Nach der Begrüßung der zahlreich erschienen Besucher betonte Pfarrer Wolfgang Jöst, dass das Konzert ein spezieller Dank an all die Spender sei, die es ermöglichten, die Orgel wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Auch Orgelrestaurator Rainer Müller kam zu Wort und erklärte, dass die Orgel – wie viele andere im Kirchenkreis – von Schimmel befallen gewesen sei, den er mit seinen Mitarbeitern entfernt habe, damit sie wieder ihren vollen Klang entfalten könne. Im Verlauf des nun folgenden Konzerts präsentierten die Organistin Laura Witowski und die Sopranistin Miriam Rot ein vielseitiges Programm, das Stücke vom Barock bis zur Moderne umfasste.

Laura Witowski gelang es, im wahrsten Sinne des Wortes alle Register der neu restaurierten Orgel zu ziehen und dem Instrument Töne zu entlocken, die lange nicht mehr in der Dichtelbacher Kirche zu hören gewesen waren. Mal war es ein mächtiges Brausen, mal ein sanftes Wehen, das sie den Konzertbesuchern zu Gehör brachte. Auf diese Weise konnten sich die Zuhörer von den Stücken berühmter Komponisten wie Johann Sebastian Bach oder Georg Friedrich Händel, aber auch von Werken unbekannterer Meister wie Gottfried Walther oder Max Reger verzaubern lassen.

Miriam Rot begeisterte ebenfalls mit ihrer sehr schönen Sopranstimme, die perfekt mit den Klängen der Orgel harmonierte. Eindrucksvoll und gekonnt sang sie beispielsweise die Stücke „Er weidet seine Herde“ aus Georg Friedrich Händels Oratorium „Der Messias“ und „O hätt‘ ich Jubals Harf“ aus dem Oratorium „Josua“, ebenfalls von Händel.

Für die Gäste war es ein wahrer Hochgenuss, den beiden Musikerinnen zuzuhören und zu erleben, welche Klangfülle eine voll einsatzfähige Orgel hervorbringen kann.

Das abwechslungsreiche Programm bot etwas für jeden Geschmack, und die Begeisterung des Publikums konnte an den lang anhaltenden, stehenden Ovationen mehr als deutlich abgelesen werden. Die Dichtelbacher hoffen jetzt, dass ihre Orgel nun wieder auf lange Zeit die Gottesdienstbesucher erfreuen und das Gemeindeleben bereichern wird.

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