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    Argenthal

    Der Winter hinterlässt seine ersten Spuren auf den Hunsrückhöhen

    Eingefleischte Freunde der kalten Jahreszeit kamen am Sonntag im Hunsrück zum ersten Mal auf ihre Kosten. Nicht nur auf dem 644 Meter hohen Schanzerkopf im Soonwald bei Argenthal verzückte der Winter Wanderer und Freiluftfreunde mit einem ersten winterlichen Kleid. Die Landschaft zeigte sich wie von Puderzucker eingestäubt.

    Die zehn Jahre alte Ziva und der drei Jahre jüngere Jeremy aus Meddersheim machten mit ihrem Vater aus dem grauen, verregneten Nahetal einen Ausflug in den verschneiten Hunsrück und hatten an diesem Sonntag viel Vergnügen bei der ersten Schneeballschlacht dieses Winters. An den von Dieter Piroth geschnitzten Kobolden an der Traumschleife Schanzerkopf hatten sie dabei ihre besondere Freude.

    Verschneite Straßen machten den Autofahren unterdessen keine größeren Probleme auf den Hunsrückhöhen. Auf vereinzelten Straßen blieb zwar etwas Schnee liegen, aber der weiße Straßenbelag war nicht von großer Dauer. Das vorübergehende Winteridyll, das insbesondere auf den Höhen des Soonwalds für schöne verschneite Eindrücke sorgte, brachte am Sonntag überwiegend Freude zu den Menschen im Hunsrück. wd/vb

    Erste Schneedecke auf Erbeskopf – Glättegefahr auf den Straßen

    Deuselbach. Erstmals in diesem Herbst sind am Sonntag Kinder am Erbeskopf im Hunsrück mit Schlitten einen Rodelhang hinunter gedüst. Rund um den mit 816 Metern höchsten Berg von Rheinland-Pfalz waren bereits Räumfahrzeuge auf schneebedeckten Straßen unterwegs.

    Neuschnee
    Autos fahren auf einer Straße, während Neuschnee die Bäume bedeckt.
    Foto: Felix Kästle/Archiv - dpa

     „Für die Skilifte ist es aber noch zu früh. Der Boden ist noch nicht gefroren“, sagte der Betriebsleiter des Wintersportzentrums Erbeskopf bei Deuselbach, Klaus Hepp. „Ich wäre froh, wenn wir um Weihnachten herum die Saison einläuten könnten.“

    Auch für Montag sagte der Deutsche Wetterdienst (DWD) Schauer mit Schneeflocken in den Höhenlagen von Hunsrück, Eifel, Westerwald und Taunus voraus. Autofahrer müssten in höheren Lagen weiterhin mit Straßenglätte rechnen. Lange sollte das Wintergefühl aber nicht anhalten, weil von Dienstag an zunächst kaum noch weitere Niederschläge erwartet wurden, wie der DWD am Sonntag in Offenbach mitteilte.

    Für Montag rechneten die Meteorologen mit Höchsttemperaturen von 6 bis 9 Grad in Rheinland-Pfalz und dem Saarland - und 2 bis 4 Grad in den Mittelgebirgen. Der Wind weht laut DWD mäßig aus Nordwest, vereinzelt gibt es Böen. In der Nacht zum Dienstag lassen die Schauer nach. Die Tiefstwerte sinken auf 1 bis 3 Grad, im Bergland sogar auf bis minus 1 Grad. Autofahrer müssen vor allem in höheren Lagen und bei längerem Aufklaren mit Glätte durch Überfrieren rechnen. Am Dienstag erreichen die Temperaturen Werte zwischen 5 und 8 Grad, in den Bergen zwischen 3 und 6 Grad.  dpa

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