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Gehlweiler

Aktion soll Druck in Radwegplanung bringen

Der Kampf um einen Radweg durchs landschaftlich reizvolle Kellenbachtal geht weiter.

Mit einem großen Transparent wird auch an der Brücke nach Gehlweiler für den Radweg durch das Kellenbachtal geworben. Durch den Lückenschluss würde eine Verbindung vom Radwegenetz an der Nahe zum beliebten Schinderhannesradweg auf die Hunsrückhöhen entstehen.
Mit einem großen Transparent wird auch an der Brücke nach Gehlweiler für den Radweg durch das Kellenbachtal geworben. Durch den Lückenschluss würde eine Verbindung vom Radwegenetz an der Nahe zum beliebten Schinderhannesradweg auf die Hunsrückhöhen entstehen.
Foto: Werner Dupuis

Jetzt haben sich die Anrainergemeinden aus den Verbandsgemeinden Kirn-Land, Simmern, Kirchberg und Rheinböllen zu ihrer turnusgemäßen Tagung getroffen, um eine verbandsgemeindeübergreifende informative Zusammenarbeit zwischen diesen Nachbargemeinden herbeizuführen und diese fest zu installieren. In der Jugendherberge in Sargenroth ging es vor allem um das Thema Radweg im Kellenbachtal und um den Raderlebnistag zwischen Simmern und Simmertal am 15. Juli.

Zunächst wurde herausgestellt, dass der angedachte Radweg Kellenbachtal ein unverzichtbarer Lückenschluss eines Radwegenetzes vom Schinderhannes-Radweg von Emmelshausen bis Gehlweiler, dann bis Simmertal und weiter über Kirn zur Nahe und in die Pfalz sei. Die Anwesenden forderten ein, dass die involvierten und zugleich federführenden vier Verbandsgemeinden des Gesamtvorhabens zeitnah gemeinsam die weiteren Planungen und Durchführungsvorgaben mit den jeweiligen beteiligten Ortsgemeinden durchführen.

Seit dem vergangenen Jahr wird die Forderung nach einem Radweg durch große Plakate im Kellenbachtal unterstrichen. Simmertals Ortsbürgermeister Werner Speh gehört zu den eifrigsten Befürwortern des Radwegs. Er sagte auf Anfrage: „Die Machbarkeit des Radwegs ist erwiesen. Es gibt Pläne, und Bundesgelder für den Radwegebau gibt es mehr als genug.“ Jetzt sei auch der Landesbetrieb Mobilität gefordert, für den Ausbau des Radwegenetzes im Nahe-Glan-Gebiet zu sorgen. Zur Erinnerung: Der LBM hatte die Planung für einen 6,2 Kilometer langen Abschnitt von Kellenbach nach Simmertal mit einem Kostenvolumen von rund 4 Millionen Euro vorgelegt (wir berichteten).

Speh hat die Radweginitiative im Kellenbachtal mit begründet und den Fremdenverkehrs- und Verschönerungsverein Nahe-Kellenbachtal-Soonwald mit ins Boot geholt. Über 1000 Unterschriften für den Radweg wurden gesammelt und an Innenminister Roger Lewentz übergeben.

Radeln von Simmertal bis Simmern

Beim Radtag im Juli soll die Straße von Simmertal bis Simmern für Autos gesperrt werden. Alle Ortsgemeinden sollen in das Fest eingebunden werden. Ein wichtiger Anlaufpunkt soll Königau sein, wo am 15. Juli das Dorfbrunnenfest gefeiert wird. Neue Perspektiven in Sachen Radwegebau hatte kürzlich auch Kirns Bürgermeister Kilian angedeutet. Im Großbachtal, parallel zur Landesstraße 182, könnte in Verlängerung des Kellenbachradwegs über Hochstetten-Dhaun und Kirn mit Zuschüssen aus dem Umweltministerium ein Radweg leichter als bisher angenommen realisiert werden. Knackpunkt dort ist die Anbindung eines Großbachradwegs an den Naheradweg: Eine Brücke über die Nahe in Höhe der MTB-Tankstelle wäre dafür ideal.

Radwege werden verbunden

Der Radwege-„Lückenschluss“ zwischen dem Simmertaler Kreisel und Hochstetten wird jetzt im Zuge der Hochstetten-Dhauner Umgehungsstraße mit angepackt.

Armin Seibert

Boppard Simmern
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