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    Vereinsrettung: Lösung für den TuF Flacht scheint gefunden

    Gnadenfrist für den TuF Flacht: Eine Lösung für die anhaltend erfolglose Suche nach einem zukünftigen Vorsitzenden zeichnet sich ab. Das bisher von Kornelia Greiner geführte Amt soll nun abgeschafft und durch ein gleichberechtigtes Führungsteam ersetzt werden.

    Ratlose Gesichter bei der Jahreshauptversammlung des TuF Flacht: Wahlleiter Thomas Scheid und Vorsitzende Kornelia Greiner ringen um eine dauerhafte Lösung.
    Ratlose Gesichter bei der Jahreshauptversammlung des TuF Flacht: Wahlleiter Thomas Scheid und Vorsitzende Kornelia Greiner ringen um eine dauerhafte Lösung.
    Foto: Johannes Koenig

    Die TuF-Mitglieder Gabriele Weyl, Lukas Bischof, Kevin Sebbes und Bernhard Kandler signalisierten bei der Jahreshauptversammlung am Samstagabend ihre Bereitschaft, diesem neuen Führungsteam beizutreten. Unterstützt werden sie von Schriftführerin Martine Sebbes, Jugendwartin Lisa Winkler sowie dem Spielausschussvorsitzenden Thomas Kolmanitsch. Sie alle wurden bereits im vergangenen Jahr für zwei Jahre gewählt und sagten zu, ihre Ämter weiterzuführen.

    Unabdingbare Voraussetzung für die geplante Umstrukturierung ist jedoch eine Satzungsänderung. Diese soll nun in drei Wochen auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung vorgenommen werden. Organisation und Einladung übernimmt Kornelia Greiner. Sie wurde dazu von der Versammlung erneut als Vorsitzende bestätigt. „In drei Wochen wird die Satzung geändert und ein neuer Vorstand gewählt. Ich lege dann mein Amt nieder“, umriss Greiner den weiteren Fahrplan.

    Dieser Entscheidung vorausgegangen war wieder eine Hängepartie, bei der, wie bereits im vergangenen Jahr, die Zukunft des mehr als 300 Mitglieder starken Vereins auf dem Spiel stand. „Das Amtsgericht braucht am Montagmorgen einen einzigen Namen – und zwar der Person, die den Verein nach innen und außen vertritt. Alle anderen Vorstandsfunktionen können auch intern vergeben werden“, fasste Kornelia Greiner das Ergebnis ihrer vielen Telefonate mit der zuständigen Sachbearbeiterin zusammen.

    Bürgermeister Thomas Scheid, der als Wahlleiter fungierte, machte unterdessen klar, dass die Nutzung des Fußballplatzes und der Aartalhalle aus versicherungstechnischen Gründen nur unter dem Dach des TuF stattfinden könne. Private Gruppen müssten sich daher andere Lösungen suchen.

    Nicht unerwähnt blieb außerdem, warum es erneut zu dieser Krise gekommen war, nachdem im vergangenen Jahr bereits eine Lösung in Sicht schien: „Die Satzungsänderung liegt bereits in der Schublade. Wir haben aber, trotz zahlloser Ansprachen, nicht genug Freiwillige fürs Führungsteam gefunden“, erklärte die neue und alte Vorsitzende.

    Erschwerend kam hinzu, dass die einst mit viel Euphorie gestartete Fußballabteilung kurz vor ihrer Auflösung steht und der bisherige Erste Kassierer Marco Heymann den Vorstand bereits verlassen hat. „Wir haben Nachwuchs bekommen, und ich habe mich nur wegen des Fußballs beim TuF engagiert“, erklärte er die Gründe für seinen Rücktritt. Bis zur außerordentlichen Mitgliederversammlung gilt es nun, die Satzungsänderung sowie die Neuwahl des Vorstands mit dem Amtsgericht abzustimmen, damit in drei Wochen auch tatsächlich eine tragfähige Lösung für den Erhalt des Vereins zustande kommen kann.

    Von unserem Mitarbeiter Johannes Koenig

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